Ein dickes Brett: Wochenarbeitszeit reduzieren!

Fragt man Kolleginnen und Kollegen im Vollzugs- und Verwaltungsdienst, was sie an ihrem Beruf am meisten belastet, kommt schnell die Antwort: Die hohe Wochenarbeitszeit von 41 Stunden. In Politik und Ministerium hingegen will an dieses Thema derzeit niemand ran.

Jedoch kann es so nicht weitergehen! Die Zeiterhöhung wurde als seinerzeitiges Sonderopfer der Beamtinnen und Beamten eingeführt und führte zu massiven Planstellenstreichungen (Vollzeitäquivalente für den Erhöhungssatz) und damit unmittelbar zu der gegenwärtigen und anhaltenden Überlastungssituation und diesen extremen Krankenständen.

Die GdP, Bezirk Bundespolizei, verfolgt die (Wieder-)Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 39 Stunden bereits seit langem. In der gegenwärtigen Belastungssituation ist es jedoch sogar Gebot der Stunde! Die Bundestagswahl wirft bereits deutlich ihre Schatten voraus: Und die GdP hat diese zum Anlass genommen, alle Fraktionsvorsitzenden der im Bundestag vertretenen Parteien anzuschreiben um ihren Einsatz für eine Arbeitszeitreduzierung einzufordern.

Selbstverständlich werden die bereits vorgenommenen und noch geplanten zusätzlichen Einstellungen voraussichtlich zu einer Entspannung aber nicht zu einer insgesamt akzeptablen und auch für die Zukunft nachhaltigen Gesamtsituation führen. Es bleibt weiterhin die Tatsache bestehen, dass die BundespolizistInnen weiterhin durch die 2006 eingeführte Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit besonders belastet sind. Diese besondere Belastung führt zu sehr hohen krankheitsbedingten Ausfällen.

Es wäre ein gutes Signal an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn die Fraktionen sich für die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit der Bundespolizistinnen und -polizisten einsetzen. Damit würden sie nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Gesunderhaltung unserer Kolleginnen und Kollegen leisten, die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit wäre auch eine Anerkennung für die Einsatzbereitschaft in der besonderen Belastungskrise der zurückliegenden Jahre.

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26 Kommentare
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  1. Wir haben so noch nicht mal genug Personal um vertretbare Einsatz-/Dienststärken zu haben; dann soll die Arbeitszeit auch verringert werden?
    Damit die Einen frei haben, müssen die Anderen ran!!! Wie soll das gehen?
    Wir fahren doch jetzt schon 3 x 12Std. Schichten hintereinander, damit genügend Kollegen im Dienst und somit auf der Straße sind.

  2. Ob wir die offizielle 39 Stunden Woche haben oder die 41 Stunden Woche oder in Hamburg fällt eine Schippe um.
    Das kommt im Endeffekt auf das Gleiche raus.
    In der harten Realität benötigen wir folgende Massnahmen !
    Die Einführung von 8,25 Stunden Schichten.
    Die Einführung der 5 Tage Woche.
    Ganz einfach.
    Aber in der Realität werden die Kollegen im regulären Dienst in 12 Stunden Schichten verheizt.
    Bei Einsätzen geht diese Stundenzahl auf 14 oder mehr hoch.
    Es betrifft ja auch die Landespolizei.
    Wir kontrollieren übergreifend LKW Fahrer und Schiffsführer bezüglich der Lenk- und Steuerzeiten, halten uns aber selber nicht mal im Ansatz an diese gesetzlichen Vorgaben. Klar kommt das Argument mit der Einschränkung der Grundrechte wie beim Militär. Hier wir das Personal auch schon seit Jahren insbesondere auf den Schiffen verheizt.
    Bei den Schiffen ! Hier muss natürlich eine Ausnahme gemacht werden. Da die Kollegen nicht nach guten acht Stunden einfach anlegen und nach Hause gehen können.
    Doch es muss endlich aufhören, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Einheiten bei der Begleitung von Fussballanhängern 14 Stunden Dienst machen.
    Wie würden wohl unsere Brudergewerkschaften reagieren, wenn in der Metallindustrie laufend 12 Stunden (z.B. bei VW am Band) und an Wochenenden und zu Stosszeiten 14 Stunden gearbeitet werden würde ?
    Oder wenn die Verkäuferinnen 12 Stunden Schichten fahren müssten und zu Stosszeiten 14 Stunden oder mehr arbeiten müssten ?
    Also mal eben von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr mit kleinen Pausen durcharbeiten müssten oder gar bis Mitternacht ?

    Es ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Der Prozess kam wie viele Dinge in diesem Lande schleichend. Ich verweise hier auf die Greenpeace Werbung mit dem Frosch im Wasserglas.

    Was haben wir uns alle einschränken müssen ?
    Egal ob Beamter oder in der freien Wirtschaft ?
    Kürzung oder Streichung des Urlaubsgeldes. Kürzung oder Streichung des Weihnachtsgeldes. Massive Zuzahlungen im Krankheitsfall. Egal ob GKV, PKV/Beihilfesystem oder die Freie Heilfürsorge. Geringe Lohnerhöhungen zum Wohle der Wirtschaft und der Steuerkasse.
    Die Erhöhung der Arbeitsbelastung. Auch und gerade auf dem Büro durch den Kollegen Computer und das schnurlose Telefon (welches viele sogar mit aufs Klo nehmen), als aber auch durch das mobile Funktelefon aller „Smart Phone“.
    Letztere Mobile Einheit mit den „sozialen“ Netzwerken ist die grosse Geissel. Schüler sind Aussenseiter, wenn sie nicht in gewissen Gruppen mitmachen. Wo man ständig Blödsinn zwischen wichtigen Nachrichten wie „Morgen Deutsch statt Englisch“ und „Mein Hamster hat Junge bekommen“ unterschieden muss. In unseren Dienstalltag hat das Ding auch Einzug erhalten.

    Übrigens gibt es schon erste Schulen, die das „Smart Phone“ auf dem gesamten Schulgelände verboten haben. Denn es geht auch ohne das Ding.

    Aber bei uns und auch in der freien Wirtschaft sind wir durch diese tolle Erfindung ständig erreichbar. Das belastet den Körper und die Seele. Es macht krank, dass man niemals abschalten kann.

    Es muss endlich ein Ruck durch alle Gewerkschaften gehen und erkannt werden, dass nicht alles hipp ist, was uns als modern verlauft wird.

    Als ich übrigens mitbekam, dass die Landespolizei Schleswig-Holstein zum Tatort getwittert hat, kamen bei mir sämtliche Zweifel auf.
    Was interessiert eine fiktive Sendung, die im Minutentakt Verstösse gegen sämtliche Gesetze und dienstliche Vorschriften herausbringt?

    In der Zeit, wo sich unsere Kollegen mit den ganzen Netzwerken dienstlich (dieser Auftritt ist ja in dem Sinne ein privater Auftritt der GdP), könnten die auf der Strasse Präsenz zeigen und für mehr Sicherheit sorgen.
    Warum muss bei Lagen ständig praktisch eine neue Sau auch das Dorf gejagt werden ?

    Auch wenn eine bedeutsame Sache wie Sperrung des Limbecker Platzes vollzogen wird, reicht die Mitteilung dessen und fertig.
    Die Informationsflut ist völlig überflüssig.

    99 Prozent der Information über die gewissen Netzwerke sind null und nichtig. Selbst die s.g. e-mails erreichen schon Werte von über 50 Prozent kompletter Abfall.

    Aber der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. So wird es uns immer wieder medial eingebläut, bis wir das als Bürger es selber glauben.

  3. Mir würde schon reichen, wenn endlich mal Rückführungsmaßnahmen fair und zeitgemäß abgerechnet würden.
    Des Weiteren sollten auch die Einsätze nach der nevuesten Rechtsprechung abgerechnet werden. Dies findet nach meiner Auffassung ( s. OSZE-TREFFEN) noch immer nicht in der BPOL statt.

    Wenn diese Sachen fair und auf Augenhöhe zwischen der Behörde und den Mitarbeitern umgesetzt wird, dann können wir uns mal über eine generelle Senkung der Wochenarbeitzzeit Gedanken machen.

  4. Hallo!

    Mir sind die einzelnen Aufgabenfelder und Befindlichkeiten vollkommen egal!
    Hier geht es um die gesamten PVB der BPOL und diese Reduzierung ist schon lang fällig!
    Natürlich weiss jeder, dass wir Personell nicht gut aufgestellt sind, dass kann aber kein Grund sein, sich intensiv über dieses Thema auseinander zu setzen, denn es war auch und das muss man sich immerwieder vors Auge führen auch eine Reduzierung unserer Bezüge und das in nicht unerheblichem Umfang.
    In Großen Firmen, vergleichbar unserer Personalanzahl, wird in der Regel 35 Stunden pro Woche gearbeitet!!!
    Also bleibt dran, GdP!

  5. Diese Forderung ist ja nicht neu. Bei jeder Übertragung des Tarifabschlusses wird gefordert auch die Wochenarbeitszeit von 39 Stunden auf die Beamten zu übertragen. Es wird Zeit die Forderung laut und deutlich in die Öffentlichkeit zu bringen.

    Die 41-Stunden-Woche hat die Dienstpläne im Schichtdienst zerstört. Während im Tagesdienst pro Tag länger gearbeitet wird, wurde im Schichtdienst durch Streichung der Überlappungszeiten die Arbeitszeit verringert. So muss die Arbeitszeit durch Zusatzdienste erbracht werden. Die dringend nötige Erholungszeit zwischen den Schichten wurde dadurch verkürzt. Und dann wundern sich die Herren im BMI, warum der Krankenstand nach oben ging. Ein Beamter, der nie im Schichtdienst war, kann nachvollziehen, was dies bedeutet.

    Wenn hier argumentiert wird, dass bei der Personalnot der Bundespolizei es nicht möglich ist die 39-Stunden-Woche wieder einzuführen (waren 38,5 Stunden), dann haben die KollegenInnen nicht begriffen, dass es nichts geschenkt gibt vom Staat. Wir müssen für unser Recht kämpfen. Ich denke jede/r KollegenInnen ist FÜR die Reduzierung der Wochenarbeitszeit. Und jeder spürt die Belastung.

    Eigentlich müssten hier schon hunderte Einträge stehen, um dieser wichtigen Forderung Gewicht zu verleihen. Es lohnt sich zu kämpfen. Und jeder einzelne ist gefragt.

    Nur so funktioniert GEWERKSCHAFT.
    Gemeinsam sind wir stark.

  6. Die Reduzierung der Wochenarbeitszeit ist dringend geboten. Wir werden verheizt, siehe Krankenstand. Es werden mehrere Tausend neue Kräfte derzeit ausgebildet. Wenn nicht jetzt, wann dann?
    Bleibt dran, GdP!!!

  7. Als erstes geht es doch um die Reduzierung der Arbeitsbelastung (hier wöchentliche Arbeitszeit) v. derzeit 41 – auf 39 Std./Woche.

    Schon die damalige Erhöhung auf 41 Wochenarbeitsstunden stellte für mich einen (unzulässigen und widerrechtlichen) Eingriff in die Tarifautonomie dar – da es zum damaligen Zeitpunkt keinen zwingenden notwendigen Grund für eine Erhöhung der Arbeitszeit gab – und Arbeitszeit nicht der Haushaltssanierer sein kann oder darf.

    Dieser Staat redet immer von Haushaltskonsolidierung, schwarzer Null usw. – er erfüllt aber nicht seine Aufgabe, was die Aufsicht, Kontrolle und Überwachung der illegalen Finanztransaktionen und Geldströme betrifft. Im Gegenteil – er duldet kriminelle Machenschaften und Steuerparadiese (z.b. Madeira, Zypern, Malta u.a.). Wenn nationale oder internationale Banken/Konzerne vor dem Ruin stehen bzw. zusammenbrechen (in Italien stehen derzeit einige Banken auf dem Sprungbrett) – das macht ja nichts – wir können immer und immer wieder diejenigen heranziehen, denen es aus Sicht derer dort oben – es ja noch relativ gut geht.

    Ich gehe deshalb davon aus, dass das Modell der Bahn ankommt – mehr Freizeit oder mehr Geld…
    die Ausgaben für die Bundespolizei sollen aber auch im Haushalt 2018 ganz schön zunehmen…..

  8. Es ist ja schön wenn die Gewerkschaften die Arbeitszeit pro Woche für den Vollzugsdienst senken möchten. Aus meiner Sicht ist dies aber nicht das Wichtigste. Dringlicher wäre für die Vollzugsbeamten im Dienst zu wechselnden Zeiten (DwZ)eine Reduzierung der Lebensarbeitszeit bzw. nach einer gewissen Anzahl von Schichtdienstjahren ein Anrecht auf einen Tagdienstposten. Auf Schwerpunktdienststellen schafft es eh fast keiner als KSB bis zum Ende im DwZ durchzuhalten.
    Denn eine reduzierte Wochenarbeitszeit bringt im DwZ nur eine Entlastung auf dem Papier, nicht aber in der Realität. Ich möchte nur mal an die Vergangenheit erinnern. Bis ins Jahr 1999 arbeiteten wir auf unserer Großstadtdienststelle im 4-Schicht-Rhythmus und hatten zwischen den einzelnen Spät-Früh-Nacht-Blöcken gerade mal einen Ausschlaftag und einen vollen Tag frei. Um überhaupt auf ein freies Wochenende zu kommen mussten wir als Gegenleistung die sog. „Ochsentour“ machen, d.h. direkt nach der Nachtschicht von Samstag auf Sonntag am Ausschlaftag noch eine Spätschicht dranhängen. Schichtende war wegen verschobener Dienstzeit dann um 22:30 Uhr. Danach ein Tag frei und am übernächsten Tag wieder Spätdienst. Diesen Rhythmus habe ich einige Jahre mitgemacht und obwohl ich ca. 20 Jahre jünger war, war ich besonders nach der „Ochsentour“ ziemlich platt. Die damalige Wochenarbeitszeit: 38,5 Stunden!!
    Was hat sie mir gebracht? In erster Linie viel Mehrarbeit, da das Grundproblem damals wie heute das selbe ist. Im Schichtdienst müssen auf den meisten Dienststellen nun mal in 7 Tagen/Woche die 24 Stunden lückenlos abgedeckt werden. Dann soll noch Fortbildung/Sport/Einsatztraining gemacht werden (mind. 2 Tage im Monat) und Einsatzanlässe wie Fußball, Volksfeste, Demonstrationen usw. sollen auch noch mit abgedeckt werden, da ja die Abteilungen bzw. die MKÜ oft nicht zur Verfügung steht wegen anderer Aufgaben/Einsätze.
    Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Aufgabenfülle zugenommen hat und das Personal in der BPOL auf einem bedenklich und im Grunde unverantwortlichen niedrigen Stand ist, bringt eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit für die Mitarbeiter im DwZ keine Entlastung. Es läuft nämlich genauso wie vor 20 Jahren darauf hinaus, dass viel Mehrarbeit/Überstunden produziert wird, die dann auch noch hauptsächlich zu den Zeiten abgefeiert werden kann, wo es der Dienstherr möchte.
    Eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit macht aus meiner Sicht nur im Zusammenhang mit einem Lebensarbeitszeitkonto Sinn. Dann wären mehr Stunden auf dem Konto und der Beamte könnte früher in den Ruhestand gehen.
    Übrigens führte das Land Bayern für seine Vollzugsbeamten nach 20 Jahren Schichtdienst den abschlagsfreien Ruhestand ein.

    Noch eine Anmerkung zu Herbert (Nr.2)

    Es mag Dienststellen geben, für die kurze Schichtzeiten gut sind. Besonders dann, wenn es kaum Fernpendler gibt und alle im näheren Umkreis wohnen. Kürzere Schichten bedeuten aber auch mehr Arbeitstage und im Gegenzug weniger freie Tage pro Monat.
    In Folge dessen müssen die Leute auch wesentlich mehr Reisezeit zum Dienst in Kauf nehmen und verbringen diese dann auf der Straße bzw. Schiene statt zu Hause bei der Familie.
    Wir hatten im letzten Herbst eine Dienstplanwahl, es standen drei 2-Schichtmodelle mit 12-Std.-Regeldienstzeit und ein 3-Schichtmodell mit 7/8/9- Std.-Regeldienstzeit zur Auswahl. Das 3-Schichtmodell hat 0 Stimmen gewonnen. Selbst die ortansässigen Mitarbeiter wollten diesen Plan nicht, da man dann das Gefühl hat, nur noch in der Arbeit zu sein.

    Also pauschal sollte man die 12-Std.-Schichten nicht schlechtreden. Das sollen die Mitarbeiter vor Ort bitte selbst entscheiden. Kürzere Schichtzeiten bedeuten nicht automatisch eine Entlastung, das ist für mich die klassische Milchmädchenrechnung. Und ich rede hier von einer Schwerpunktdienststelle im Süden Deutschlands, die sehr mit der Bekämpfung von Gewalt-und Eigentumskriminalität belastet ist.

  9. Es ist irrelevant was in welchem Haushalt für die Bundespolizei ausgegeben wird, hier geht es um den Mensch Bundespolizist! Wir reden hier nicht über Geld sondern über Menschen!
    Das nötige Geld ist da, man brauch nur schauen welche Summen für jeden Sch… ausgegeben werden.

    Wenn nur 39h gefordert werden bekommen wir nur 15min also muss die Forderung mehr lauten!
    Genauso muss eingerechnet werden, dass die Inflation am steigen ist =weniger Geld.
    Dementsprechend sollten die Forderungen lauten: 35h Woche, 10% mehr Bezüge, Schichtler Pensionierung mit 55 bei vollem Ausgleich.

    Den Beamten muss endlich Gerechtigkeit widerfahren, durch die Sparpolitik der Regierung verursachten Zustände und der dadurch dem Mensch Bundespolizist verursachten gesundheitlichen Schädigung.
    Schichtdienst macht erwiesenermaßen krank und unser unregelmäßiger Schichtdienst noch mehr und das wird, wie vieles von unserem Dienstherren, nicht gewürdigt.

  10. Verstehe hier manchen negativen Kommentar nicht. Die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit ist schon lange fällig. Ohne Wenn und Aber!!. Weiter so GdP…..

  11. Die Aufstockung auf die 41 Std,/Woche war
    ausschließlich Sparmaßnahmen im Staate geschuldet,
    Motto: „Schlanker Staat, Schwarze Null“ zuzüglich der seit 1994
    praktizierten Planstellenstreichung im Bundeshaushalt………….

    ………die Folgen sind jetzt überall zu erkennen.

    Mfg.

  12. TJA GDP BUNDESPOLIZEI, DANN GEBT MAL GAS. BEI DER LAPO HESSEN WURDE DIE WOCHENARBEITSZEIT VON 41 auf 40 STUNDENWOCHE REDUZIERT. IRONIE ON—WENN DER BUND ATRAKTIV BLEIBEN WILL, MUSS ER ZU DEM THEMA IN DER GANZEN FÖRDERALISMUSSPIRALE AUFHOLEN—IRONIE OFF

    HIER DER LINK DAZU:

    https://www.gdp.de/gdp/gdphe.nsf/id/DE_beamtenbesoldung?open&ccm=001

  13. Die 38,5 Std wioche wurde seinerzeit durch Gehaltsverzicht erkauft. Die Anhebung aug 41. Std wurde als Beitrag der Bundesbeamten zur Konsolidierung des Bundeshaushaltes bezeichnet. Mittlerweile wurde mehrfach ein Haushaltwsüberschuss im Bundeshaushalt erwirtschaftet. Meines Erachtens ist somit der Grund für die 41 Std. Woche weggefallen und muss durch die Politik wieder Rückgängig gemacht werden.

    Aber was soll man schon von einer Berufsgruppe, die über ihr eigenes Gehalt frei bestimmen kann schon erwarten. Fahren die Sicherheitspolitik in Deutschland an die Wand und geben immer den Polizisten / Beamten die Schuld.

  14. Irgendwo mal gelesen: für eine Reduzierung um eine halbe Stunde müßten 1500 Bea. neu eingstellt werden!! Also weiter träumen.

  15. @herbert

    Ich will keine fünf Tage die Woche arbeiten. Ein Einsatz kann von mir aus gerne 14 oder mehr Stunden dauern. Wenn ich mit Einem Einsatz zwei Arbeitstage erledigt habe, habe ich mehr Freizeit. Außerdem bedeutet kürzere Einsatzzeit, dass am Tag vorher angereist und am Tag nach dem Einsatz abgereist wird, somit habe ich Ruhe- und Freizeiten fern ab meiner Heimat irgendwo im Hotel.

    Man sollte bei jeder Forderung auch einmal daran denken was das auf der anderen Seite für Auswirkung hat.

    Die Forderung zur Rückkehr zur 39 Stundenwoche begrüße ich. Zumal die 39 Stundenwoche eingeführt wurde, weil auf der anderen Seite auf eine Gehaltssteigerung verzichtet wurde. Durch die Einführung der 41 Stundenwoche, hab ich dann defacto weniger Geld.

  16. Der einzig richtige Kommentar, der uns auch weiterbringt, ist die Nummer 8 vom Kollegen Nachdenklich. Nun endlich mal Schluss mit der Bescheidenheit. Alles mindestens so, wie vom Kollegen Nachdenklich gefordert. Zudem Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage, 100 Prozent Weihnachtsgeld und Wiedereinführung Urlaubsgeld.
    In der Autoindustrie wird gerade wieder mit Erfolgsprämien von knapp 10.000 Euro um sich geschmissen. Jetzt müssen endlich auch mal wir dran sein. Wir halten seit Jahren den Kopf hin, lassen uns in unseren Sonderschichten am Samstag und Sonntag von unseren sogenannten Fußballfans bespucken und beleidigen, während unsere Frauen und Kinder alleine zu Hause sitzen und hoffen, dass der Papa wieder unverletzt nach Hause kommt.
    Im Regeldienst am Wochenende kümmern wir uns um das besoffene Partyvolk und lassen uns von Leuten auslachen, die zwar nicht die Hellsten sind aber die Taschen voller Geld haben. Und wenn das schlimmste Szenario eintritt (Gott bewahre) und ein Durchgeknallter oder sonstiger Verwirrter Amok läuft ist es wieder der Schichtler in vorderster Reihe, der sich erschießen lassen soll, bzw. die Lage zu klären hat, da er ja jetzt sogar in KLE geschult ist.
    Jetzt reicht`s! An die GdP hiermit die Bitte, den Damen und Herren Politikern endlich auf die Füße zu steigen und dementsprechende Forderungen zu stellen und auch durchzusetzen. Gehaltserhöhungen von 2,0 % sind viel zu wenig, wir wollen endlich Wertschätzung und ein großes Stück vom Kuchen, nicht nur immer die Krümel, die übrig bleiben.

  17. Danke für den unermüdlichen Einsatz der GdP! Im Moment würde es schon helfen, wenn ein Teilzeitantrag (ohne Begründung) auch mal genehmigt wird. Immerhin war die Arbeitszeiterhöhung und die Lebenszeiterhöhung eine einseitige Geschichte und irgendwie möchte man auch mal am normalen Leben teilnehmen. Außerdem macht dieser Wechselschichtdienst mit einer 41 Stundenwoche absolut krank, am Ende kann alles schnell vorbei sein und dann war alles für die Katz. Oder Du wirst krank und bekommst dafür auch noch richtig Druck und das auch noch von Leuten die ihren Dienst am Tag verrichten.

  18. Wir sind eine alternde Polizei. Viele arbeiten im Schichtdienst und wer das weiter so möchte, soll dieses tun dürfen. Nicht für jeden, der nicht mehr will oder kann, ist ein Platz im innendienstlichen Bereich vorhanden. Man könnte z. B. damit beginnen, den älteren Kollegen im Schichtdienst die Arbeitszeit zu reduzieren. Deutlich, nicht 30 Minuten o. ä. Das wäre schon mal ein Anfang. Die Belastung gerade im Schichtdienst, dessen Tag nun mal 24 Std. hat und nicht beliebig nach oben veränderbar ist, ist sehr hoch und dazu kommen die merkwürdigsten Schichtpläne. Da werden nicht mal Fachleute mit beauftragt, nein, oft genug fummeln diejenigen darin herum, die gar keinen Schichtdienst machen.

    Gesamt gesehen nehme ich persönlich lieber eine Arbeitszeitreduzierung als eine monetäre Erhöhung. Alleine die hohen Krankenstände damit zu reduzieren, würde ein Plus ein Personal geben. Ich denke, die Wochenarbeitszeit spürbar zu reduzieren sollten sich die Beamtenvertretungen ganz oben mit auf die Liste setzen!

  19. @ Sir Foch
    Arbeitszeitreduzierung bei vollem Lohnausgleich ist eine gute Sache, würde ich sofort zustimmen. Aber Vorsicht! Haben wir Alles schon gehabt. Wir haben uns die Arbeitszeitreduzierung über viele Jahre mit Verzicht auf Gehaltserhöhung erkauft.
    Plötzlich hatten wir dann aber nach einer gewissen Zeit angeblich zu wenig Personal und unser fürsorglicher Dienstherr löste die Misere, indem er die Arbeitszeit auf 41 Stunden/Woche anhob, leider aber ohne Lohnausgleich. Und das zum Beispiel brauche ich nicht mehr unbedingt.

  20. Die Kollegen wollen doch den 12 Stundendienst. Erst ne Stunde zum Dienst juckeln, dann 12 Stunden im Streifenwagen und dann wieder ne Stunde im Auto nach Hause. Lenk und Ruhezeiten gelten nur für andere nicht für Polizisten. Dann wird rumgeheult, dass wir ein überalterter Verein sind. Da kann ich nur müde lächeln. Wenn wir so alt wären, würden sich ne Menge Kollegen gegen 12 Stundendienste auflehnen. Sie sind unproduktiv und bringen in keinster Weise mehr Leute auf die Straße. Am Besten immer schön in der Nacht oder am Wochenende damit die DuZ Vergütung nach oben gejagt wird. Zum WItz wird es wenn 12 Stunden Schichten an Flughäfen gefahren werden die ein Nachtflugverbot haben, oder an Bahnhöfen die die Türen nachts schließen. Absenkung der Stärken iwo, bloß nicht in den DuZ Zeiten absenken. Ist zwar nix los, aber gaaaanz wichtig.

  21. @Jörg
    …du bist ja ein ganz schlauer Kollege. Ich schlage vor, erst einmal den Kopf einschalten und dann hier posten.
    In meiner Dienststelle sind ca. 80% der Mitarbeiter Fernpendler. Die mindestens eine Stunde An- bzw. Abreise zum Dienst haben. Wir haben durchgehend 12 Stunden Dienst und einen 5-Wochen Dienstplan. So fahren wir in den 5 Wochen ca. 17 mal zum Dienst.
    Auf einer Dienststelle mit durchgehend 8 Stunden Dienst fahren die Kollegen in vier Wochen ca. 22 mal zum Dienst. Das bedeutet zum Beispiel bei mir, mit eineinhalbstunden Pendlerzeit pro Richtung, dass ich in vier Wochen ca. 13 mal zum Dienst fahre. Also ca. achtmal weniger wie bei einem 8-Stunden Dienstplan. Dies bedeutet für mich eine Ersparnis von 24 Stunden Pendlerzeit im Monat. In einem Jahr (ca. 10 Monate Dienst, der Rest EU, DA, Lehrgang, KR…) sind das 240 Stunden. Und du kannst dir ja selber ausrechnen, wieviel Zeit man spart, wenn man das auf seine Dienstzeit hochrechnet.
    Und fange mir jetzt hier bitte nicht damit an, dass man ja näher in Richtung Dienststelle ziehen kann. Wenn man seinen Lebensmittelpunkt aber ca. 140 km weit von der Dienststelle hat, dann ist es mal eben nicht so einfach umzuziehen. Das hat i.d.R. auch etwas damit zu tun, dass sich meine Dienststelle in einer absoluten Hochpreisregion befindet und die Lebensqualität in dieser Großstadt leider nicht die beste ist. Das fängt allerersten damit an, dass man in dieser Stadt nicht seine Kinder großziehen möchte.
    Meiner Meinung nach sollte der Dienstherr schleunigst die Wochenarbeitszeit herunterschrauben. Auf jeden Fall bei den Wechselschichtdienstlern, denn es gibt genügend Studien die belegen, dass Schichtdienst, egal ob in der freien Wirtschaft oder in einer Behörde auf Dauer krank macht. Und ich merke bei mir, nach über 20 Jahren Schichtdienst in der gleichen Dienststelle und dem täglichen pendeln, dass die ersten Verschleißerscheinung vorhanden sind. Leider gibt es in meiner Inspektion auch nicht genügend Tagdienstposten, damit die überalterte Belegschaft dort alle unterkommen könnten.
    Vielleicht würde ja die extrem hohe Krankheitsrate auch deutlich sinken, wenn man in der Woche nur noch 38,5 Std. zum Dienst müsste. Das Land Hessen macht es doch vor, dass man die Wochenarbeitszeit senken kann. Und dort werden zum Ausgleich auch nicht zig Tausend neue Kollegen eingestellt.

  22. Moinsens!

    @Jörg.

    Ach Herrje!!
    Das eigentliche Thema ist hier die Reduzierung der Wochenarbeitszeit!
    Die 38,5 Stunden-Woche wurde durch Lohnverzicht erkauft, die Einführung der 41 Stunden-Woche wurde monetär nicht ausgeglichen. Da haben andere schon ausreichende und deutlich besser verständliche Beiträge als ich geschrieben.
    In Bezug auf 12 Stundendienste kann ich aus eigener Erfahrung beitragen, dass wir sie nur an den Wochenenden fahren und uns damit im 5-Wochenplan ein zweites freies Wochenende „erkauft“ haben. Ansonsten hätte es nur ein freies Wochenende gegeben.

    So haben wir jetzt tatsächlich ZWEI Zeiträume im 5-Wochenplan, die etwas mehr als 48 Stunden Ruhezeit mit sich bringen. Zeit für Familie und andere soziale Kontakte, die u.a. auch zur Erhaltung der dienstlich so gern geforderten sozialen Kompetenz beitragen und ggf. zur Regeneration dienen können.
    Nicht viele wie ich finde und nur aufgrund von 12 Stundendiensten möglich!!

    Weiter kann man durch Reisen in dieser Behörde feststellen, dass es Bereiche gibt, in denen es tatsächlich 2017 noch von Nöten ist, dass man von seiner Dienststelle eine Stunde in den Einsatzraum fährt!! Da ergeben 12 Stundenschichten in Bezug auf die reine Einsatzzeit rein rechnerisch schon Sinn.

    Deine monetäre Anspielung mag vielleicht seit der letztmaligen Erhöhung der DUZ-Zulage eine Rolle spielen, davor gab es die 12-Stundendienste aber auch schon und die Vergütung war vergleichsweise bescheiden.
    Die Dienststellen, die ich bislang „besuchen“ durfte, haben schon eine unterschiedliche Aufstellung in den Tag- und Nachtdiensten, oder es gibt in der momentanen personellen Situation schlicht und einfach nichts mehr abzusenken, da dann abzuschließen wäre.

    Btw bedeutet der Verschluss der Bahnhofstüre nicht gleichsam, dass beispielsweise keine Fahrausweise aufgebrochen und Graffitis gesprüht werden oder ein Güterzug „etwas“ überfährt.

    Ach richtig, das kann ja dann die Landespolizei machen.

    Sorry Jörg, Thema verfehlt.

    Trotzdem beste Grüße,

    AB

  23. Die Wochenarbeitszeit kann auch auf 20 Std. gesenkt werden, völlig egal!!! EIn Tag hat 24 Std. x 7 Tage = 168 Std. pro Woche!!!

    Diese 168 Std. p.W. müssen durchgehend mit Personal abgedeckt sein!!!

    Sagen wir mal BPOLI XY braucht zu jeder Stunde 30 PVB um alle Aufgaben abzudecken.
    Dann lautet die Rechnung:

    30 PVB x 168 Std p.W: = 5040 Std. Bedarf Mannstunden p.W.
    5040 p.W. Bedarf Mannstunden : 4 DG (120PVB) = 1260 Std.

    1 DG schafft: 30 PVB x 41 Std. = 1230 Std. mögliche Mannstunden p.W. = minus von 30 ungedeckte Mannstunden pro Woche

    Bei einer 41 Std. reichen nicht mal 4 DG aus um den Wochenstundenbedarf zu decken.
    Des weiteren darf natürlich keiner krank sein, frei machen, Lehrgang, Dienstfrei haben usw….

  24. Jörgs Meinung ist völlig ok, wo bleibt die Verantwortlichkeit als Kraftfahrer und PVB ständig in der 15 Std. auf der Straße unterwegs zu sein, und dieses als Dauerdienstplan noch zurechtfertigen, dass geht meiner Meinung gar nicht.
    Und wenn es dann noch lebensältere Kollegen sind , wie wollen diese PVB einen verschuldeten Unfall noch schön reden , weil sie ja nicht umziehen wollen , oder weil es in der Pampa ja günstiger ist, usw usw….
    Und die Beobachtung von ihm , das oftmals unverständlich große Rücksichten auf Fahrgemeinschaften , Dienstzeiten, ja gerade 2 Nachthälfte , ja gerade am Flughafen und am Bahnhof genommen werden, damit schaden wir uns insgesamt nur selbst, ja kann ich bestätigen , habe ich oft selbst beobachtet.
    Und der Wunschdienstplan vom Kollegen St , der jetzt dann nur schon 3,5 Tage die Woche arbeitet, der fährt dann künftig nur noch 3 Tage die Woche zum Dienst.
    Ich persönlich mache „ nur „ 10 Stunden Schichten, und das ist meiner Meinung nach auch die Belastungsgrenze. Nach nur zwei 12 Std Schichten am WE und dass bei einer Anfahrt von nur 15 Minuten , komme ich immer zu dem Schluss , bloß das nicht. Und dann noch 1,5 Std.nach Hause pendeln, das ist meiner persönlichen Meinung nach fast unverantwortlich.
    Da sollte man drüber nachdenken, bevor man seine Meinung so raushaut und sein eigenes Handeln dokumentiert.

  25. Man hört so gar nichts von unseren Politikern zu dem Thema!
    Ignoranz? Selbstgefälligkeit? Interessenlosigkeit?
    Offenbar ist der Druck noch nicht hoch genug. Polizeibeamte als Wähler scheinen keine Rolle zu spielen.
    Weshalb hört man kein einziges Statement der Politik zum Thema 41-Stndenwoche?

    Schichtdienst an sich ist schon ungesund. Mit einer 41-Stundenwoche ist es noch viel ungesünder. Schichtdienst bei der Polizei ist mit einer 41-Stundenwoche schlichtweg nicht machbar, ohne krank zu werden. Vereinbarkeit von Familie und Beruf? EINE FRECHHEIT, wer diese Begrifflichkeit überhaupt noch ernsthaft in den Mund nimmt!

    So, und jetzt kommt die Politik mit der AZVOPol ums Eck und verkauft sie als besser, gesünder und feiert sich selbst für diese „Errungenschaft“.
    Das ist an Praxisferne kaum noch zu überbieten und eine UNVERSCHÄMTHEIT. Die EU Arbeitszeitrichtlinie erlaubt in Art. 17 Ausnahmen bestimmter Berufsgruppen. Zwar ist die Polizei aus unerfindlichen Gründen nicht explizit genannt. Sie lässt sich aber durchaus unter Art. 17 subsumieren.
    Aber nein, im vorauseilenden Gehorsam prescht das MIK vor und stampft eine völlig unnötige AZVOPol aus dem Boden und verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse in punkto Gesundheit. Dass es sich um eine Mogelpackung handelt, wird arrogant weggelächelt und abgewürgt. Die so oft beschworenen gesundheitlichen Kriterien basieren auf Untersuchungen bei einer 35-Stundenwoche und Schichtdienst bei der Polizei wurde nie untersucht! Zum Henker mit den falschen Argumenten in Richtung „besser und gesünder“. Die AZVOPol mag bei einer 35-Stundenwoche und ausreichendem Personal funktionieren. Im Realbetrieb sieht die ach so gesunde Schichtdienstfolge so aus, dass man SIEBEN DIENSTE AM STÜCK absolvieren muss und nach eineinhalb Tagen frei, die keinerlei Raum für Erholung oder Familie zulassen, wieder mit sieben Diensten am Stück fortfährt, usw. Je Monat ist ein freies Wochenende drin…wie gnädig. Wer so arbeiten muss, wird krank und verarmt sozial völlig. Zum Teufel mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Die ohnehin schon gebeutelten Beamten im Schichtdienst werden systematisch ausgebrannt. In meinen Augen vernachlässigt der Dienstherr auf sträfliche und verwerfliche Art und Weise seine Fürsorgepflicht. Ob so etwas klagefähig ist?
    Ich erwarte von meiner Gewerkschaft noch viel mehr Druck, jeden Tag aufs Neue, sonst fallen wir bald von der Stange und unsere Politiker können sich selbst in den Streifenwagen setzen und den Mist ausbaden!
    Macht Druck…das geht so nicht weiter!

  26. Immer dasselbe: Schreibtischtäter, die die Praxis
    nur vom Hören her kennen, beurteilen, ausarbeiten
    und uns Muckeln aufdrücken.

    Mfg.

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