Bundestagswahl 2017: Wohin steuert der öffentliche Dienst?

Wahlprüfsteine – Die Positionen von Parteien und DGB

Der Wunsch nach Zuverlässigkeit und Bürgernnähe auf der einen Seite, Stress, Personalnot und Berge von Überstunden auf der anderen: Bei vielen Beschäftigten im öffentlichen Dienst macht sich Frust breit. Vor der Bundestagswahl 2017 hat das DGB-Beamtenmagazin CDU/CSU, SPD, die Linke und Bündnis 90/Die Grünen gefragt, welche Konzepte sie für die Zukunft des öffentlichen Dienstes haben.

Hier geht es zum vollständigen Artikel des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Share

Themenbereich: Aktuell | Drucken

2 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Sprücheklopfen vor der Wahl,……….sonst nichts!!

    Mfg.

  2. Zunächst einmal müssten wir ein attraktiverer Arbeigeber werden. Wie in den Statements zu lesen ist, ist eine Verringerung der Arbeitszeiten nicht realistisch. Allerdings wären doch Anpassungen denkbar.
    Beispielsweise könnte die Stundenreduzierung bei den Beamten mit Kindern unter 12 ausgeweitet werden, z.B. auf eine Wochenstunde pro Kind weniger. Auch denkbar wäre die Hebung der Kindesaltergrenze auf 16, da auch Kinder ab 12 noch Betreuung brauchen.

    Des weiteren muss endlich eine Zulage für Kollegen geschaffen werden, die in Hochpreisregionen arbeiten. Je nach Dienstort muss eine gestaffelte Zulage bezahlt werden. Es kann nicht sein, dass sich mancherorts die Kollegen sich keine eigene Wohnung mehr leisten können. Es gehört zu den hergebrachten Grundsätzen des Beamtenrechts, dass der Dienstherr seine Beamten angemessen alimentiert. Dazu gehört, dass der Beamte sich zumindest eine vernünftige Wohnung leisten kann, ohne dass er dadurch in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

    Weiterhin müsste die Polizeizulage ausgebaut und, wie schon tausendfach gefordert, ruhegehaltsfähig werden! Es ist eine Zulage dem beruflichen Risiko von Polizeibeamten gerecht werden soll. Ständig liest man in Zeitungen, dass immer mehr Beamte angegriffen, beleidigt und bedroht werden. Dies muss sich auch in der Höhe der Polizeizulage widerspiegeln.

    Zuletzt muss sich auch noch bei den Schichtlern etwas tun. Es muss ein Langzeitkonzept für die Mitarbeiter her. Kein Schichtdienst mehr über 55. Zur Zeit rennen die Kollegen zur Arzt und versuchen sich, völlig zurecht, vom Schichtdienst befreien zu lassen. Tut das den Kollegen nicht länger an, sie haben es nicht verdient. Schmeißt die 25Jährigen aus den Büros!

Eure Meinung ist uns wichtig,
kommentiert diesen Artikel!

Jedoch, auch hier gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.