Nachhaltig Lehrkräfte gewinnen

In den vergangenen Wochen wurde bekannt, dass zur Gewinnung von Lehrkräften für das Aus- und Fortbildungszentrum in Bamberg und anderen AFZ-Standorten bei den Kolleginnen und Kollegen des LgPVD geworben wird. Gleichzeitig wissen wir jedoch, dass es einige Interessentinnen und Interessenten des gD für eine solche Aufgabe gibt, z.B. vom Flughafen oder Hauptbahnhof München oder andernorts. Aus GdP-Sicht muss der Zugang für alle Beschäftigten offen sein.

Die GdP setzt sich daher dafür ein, dass zuerst eine Interessenabfrage bei bestehenden Beschäftigten für Verwendungen in der Aus- und Fortbildung durchzuführen und falls diese Erfolg hat, die entsprechenden KollegInnen dann durch LaufbahnlehrgangsabsolventInnen zu ersetzen. Erst wenn eine Interessenabfrage keinen Erfolg hat, sollte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, direkt unter den AbsolventInnen zu werben.

Nur so kann eine ausreichende Praxiserfahrung in die Ausbildung eingebracht und Fairness und Berufsattraktivität für die Beschäftigten gewährleistet werden. Wir bleiben dran!

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6 Kommentare
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  1. Guter Vorschlag unserer Berufsvertretung. Erst die Beschäftigten mit

    Erfahrungen ansprechen, dann die Lücken mit Kolleginnen und Kollegen aus der Ausbildung auffüllen.

    Es gewinnt die/der Kollegin/Kollege in der Ausbildung und es gewinnt die/der Kollegin/Kollege vom Laufbahnlehrgang.

    Der kann dann ggf. an Dienststellen kommen, von denen er vorerst nur hätte träumen können!

    Vielleicht wird aus diesen GdP Vorschlägen dann „Ein Schuh“

    Einen Versuch ist es Wert!

  2. Hallo

    Wann soll denn so eine Interessenabrage laufen? Jetzt noch, in der Urlaubszeit? Wir brauchen DRINGEND Lehrpersonal. Hier ist Pragmatismus gefragt.
    Wo wart ihr denn, als diese Idee mit den Laufbahnabsolventen entstand. Vielleicht wäre da noch Zeit gewesen.
    Jetzt ist der Zug abgefahren und wir müssen nehmen, was wir kriegen können.
    Sonst säuft die Ausbildung ab…

    Meine Meinung.

  3. Es sollten in Bamberg auch einmal generelle Fragen geklärt werden. Was passiert z.B. mit den im Moment dort tätigen Beamten, die versetzt wurden im März oder April und in Ihrer alten Dienststelle befördert worden wären, nun aber in eine Endlosquote fallen und keine Chance haben. Warum stimmt scheinbar die Quote im Verhaltnis zu anderen Direktionen im Rahmen der Beförderungen nicht. Auch die Krankenversicherungskarte ist ein Thema. Ist es noch zeitgemäß für Beschäftigte diese Ihnen wegzunehmen. Für die Azubis ist die Krankenabteilung ja in Ordnung aber doch nicht für Einzeldienstler die über 20 Jahre diese Karte haben. Und so gibt es einige Punkte die einfach geklärt und zeitgemäß verbessert werden müssen. Und selbstverständich wäre es schön noch mehr erfahrene Einzeldienstler zu haben. Denn das ist der große Vorteil in Bamberg. Alle kommen aus der Praxis.

  4. Wenn man mit Praxiserfahrung argumentiert, sollte man dann nicht konsequenterweise erstmal schauen, wieviel tatsächliche Praxiserfahrung denn in den AFZ schlummert? Ich wage zu behaupten, dass sich dort ein Großteil der Beschäftigten nur noch schemenhaft an die Praxissemester erinnert. Wenn schon Praxiserfahrung, dann im Rotationsprinzip.

  5. Habe ich das jetzt richtig verstanden? In den AFZ werden Kollegen, die sich noch in der Ausbildung/ im Studium befinden, befragt, ob sie direkt nach der Ausbildung dort verbleiben wollen, um dann die nächsten Auszubildenen/ Studierenden auszubilden/ zu unterrichten? Das ist doch wohl nicht Euer Ernst?

  6. Es hat im März umfangreiche Ausschreibungen für Bamberg mit niedrigem Anforderungsprofil gegeben. Wenn dann im Studienjahrgang (nicht in der Ausbildung mD und auch nur für Bamberg) geworben wird, kann man sich ungefähr vorstellen, wie die Bewerberlage aussieht.

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