Bundespolizei in Vorpommern: GdP fordert vom BMI mehr Einsatz für die KollegInnen

Pasewalk. Bei einem Treffen am 24. Mai in der Bundespolizeiinspektion Pasewalk sagte Dr. Helmut Teichmann, Abteilungsleiter im Bundesinnenministerium (BMI), eine Stärkung des Personals ab 2019 in Pasewalk zu.
Das ist aus Sich der GdP auch äußerst begrüßenswert. Allerdings fehlen, bis 2019 dann endlich neues Personal kommen soll, schon jetzt weiterhin Polizistinnen und Polizisten auf der Straße.

Die sogenannte „spürbare Verstärkung“, wie in Medienberichten zu lesen war, durch die Beendigung der Abordnung von acht Kolleginnen und Kollegen ändert am strukturellen Problem in Pasewalk nichts.
Dazu GdP-Vertreter Gerd Edinger: „Gerade wenn man sich den Altersdurchschnitt von 51 Jahren unserer Streifenpolizisten in Pasewalk anschaut und diese acht „Heimkehrer“ dann auf vier verschiedene Standorte verteilt, wird klar, dass es sich hier nur um den berühmten Tropfen auf den heißen Stein handelt. Die Einsatzbelastung bleibt weiterhin sehr hoch.“

Edinger forderte daher gegenüber Dr. Teichmann, dass nun wo das Problem auch in der Politik und dem BMI erkannt wurde, es ermöglicht werden müsse, die bereits heute freien Stellen innerhalb der Bundespolizeiinspektion Pasewalk zu besetzen.

Wir als Gewerkschaft der Polizei werden an diesem Thema dranbleiben, im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen, die jeden Tag rund um die Uhr für die Gewährleistung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet und den Bahnanlagen mit hohem professionellem Einsatz unterwegs sind!

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