GdP-Frauen und GdP-Jugend stellen Weichen für die Zukunft

Prominent besetzte Podiumsdiskussion: Bundesjustizminister Heiko Maas, Moderator Sven Hüber und Autor Karlheinz Gärtner.

Heute startete der erste von zwei Konferenztagen der Bezirksjugend- und der Bezirksfrauenkonferenz in Berlin. Bei den Bezirkskonferenzen handelt es sich um die jeweils höchsten Gremien der Frauengruppe und der Jungen Gruppe der GdP. An beiden Tagungen nehmen jeweils rund 50 Delegierte aus Bundespolizei und Zoll aus allen Regionen Deutschlands teil.

Bei der Bezirksjugendkonferenz eröffnete Sven Hüber, stellv. Vorsitzender des GdP-Bezirks Bundespolizei und Vorsitzender des Hauptpersonalrates der Bundespolizei. Er schwor die jungen GdP-Vertreterinnen und -Vertreter auf die zukünftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen in Deutschland ein und ermutigte dazu, sich energisch selbst für die Fortentwicklung des eigenen Berufstandes einzubringen.

Die Eröffnungsrede bei der Bezirksfrauenkonferenz hielt die stellvertretende Bezirksvorsitzende und Vorsitzende der Bezirksfrauengruppe Erika Krause-Schöne. Sie nutzte ihre Rede, um das Motto „Seid laut!“ aus ihrer Sicht zu erläutern: Frauen bringen sich auf allen Ebenen vielseitig mit ein: Sie schreiben Konzepte, Protokolle, recherchieren Sachverhalten – aber eben oft leise und im Hintergrund. Das soll endlich überwunden werden – sowohl dienstlich als auch gewerkschaftlich.

Martina Filla, stellvertretende Vorsitzende der Bundesfrauen, widmete sich ihrer Rede den großen frauenpolitischen Themen, wie der Frauenförderung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Altersarmut. In allen Bereichen bringen sich GdP-Frauen sowohl in der politischen Arbeit als auch mit

Motivierte Delegierte der Frauengruppe und der Jungen Gruppe aus ganz Deutschland.

Highlight des ersten Tages war die Rede und anschließende Podiumsdiskussion mit Bundesjustizminister Heiko Maas. Heiko Maas nutze die Gelegenheit den Delegierten die Gesetzesnovellierung zum Schutz von Polizeibeamten und Rettungskräften zu erläutern. Er versicherte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch, dass ihnen sowohl die Bevölkerung als auch die politischen Verantwortlichen hohe Anerkennung und Respekt für ihre Arbeit zollen. Zum Schutz der Einsatzkräfte wie auch der Bevölkerung seien seiner Meinung nach auch Verschärfungen im Waffenrechts erforderlich, wie z.B. die Überprüfung durch den Verfassungsschutz vor Ausstellen eines Waffenscheines. Maas sprach auch über die Notwendigkeit gegen Hasskommentare in sozialen Medien vorzugehen. Dass von allen strafrechtlich relevanten Inhalten bei Facebook nur 36 % gelöscht werden, bei Youtube aber 90 %, liefert nach seiner Ansicht den Beweis, dass es am Willen der Unternehmen scheitert und nicht an der tatsächlichen Machbarkeit.

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