G20: Danke und gute Besserung!

Nach Ende des Einsatzes aus Anlass des G20-Gipfels gilt es allen zu danken, die seitens der Bundespolizei beteiligt waren. Es wurde unter einer enormen Kraftanstrengung Außerordentliches geleistet.

Die Aufgabenbewältigung hat viel abverlangt und erfolgte unter Gefahren für Leib und Leben. Heimtückische Attacken wurden vorbereitet und durchgeführt. Allen Verletzten deshalb die besten  Wünsche zur baldigen und vollständigen Genesung!

Die Einsatzkräfte wurden vielfältig unterstützt, auch von zahlreichen GdP-Kolleginnen und -Kollegen die zur Betreuung unterwegs waren. Auch dafür unserer Dank!

Selten wurde ein Einsatz von den Menschen in Deutschland so intensiv mitverfolgt. Wohltuend waren der hohe Zuspruch und die Anerkennung unserer polizeilichen Arbeit aus der Bevölkerung und nicht nur im Umfeld der Brennpunkte.

Das vielstimmige Lob an die professionelle Arbeit und Berufsauffassung sollte sich im Ausgleich von Einsatzstunden durch Freizeit für alle Kolleginnen und Kollegen umzusetzen. Angesichts der enormen Belastungen fordern wir den 1:1-Ausgleich von Einsatzstunden zu Freizeit für alle Kolleginnen und Kollegen. Das wäre nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern nachzuempfindende Wertschätzung.

Jörg Radek

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3 Kommentare
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  1. Wir erfahren, mal wieder, Zuspruch und Lob für unsere polizeiliche Arbeit. Vom führenden Politiker bis zum „einfachen“ Bürger.

    Mein „Dankbeutel“ ist allerdings schon lange voll und ich habe festgestellt, dass ich mir davon „nichts kaufen“ kann!
    Es ist allerspätestens jetzt die Zeit gekommen, dass wir spürbare und nachhaltige Entlastungen erfahren.

    —– Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 39 Std.; Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage; 35 Nachtstunden 0,5 Tage ZU; 25 „Dunkle Stunden“ 0,5 Tage ZU; 4 WE-/Feiertagsdienste 1 Tag ZU; ab dem 40. Lebensjahr im Wechselschichtdienst -alle 3 Jahre- Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit um 0,5 Std.; Anrechnung der Schichtdienstjahre auf Pensioneintrittsalter – pro Schichtjahr 2 Monate früher abschlagsfrei-; Aufhebung der Besteuerung Zulage DwZ —–.

    So etwas würde ich als Anerkennung und Wertschätzung für unseren Beruf bezeichnen !

    Und ich wünsche noch allen im Einsatz verletzten Kolleginnen und Kollegen GUTE BESSERUNG !!!!!

    Gruß aus Norddeutschland

  2. Zu 1. Für die Reduzierung der Wochenarbeitszeit um eine halbe Stunde müssten 1500 neue Bea. eingestellt werden. Bei deinen Vorschlägen: rechne mal hoch. Das wird niemals hinhauen. Bis die jetzt eingestellten mit der Ausb. fertig sind, sind genauso viel in Pension od. ausgeschieden. Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage schon lange überfällig.
    Allen verletzten Koll. gute Besserung.
    Ich danke dem lieben Gott, dass ich in Bayern Leben darf.

  3. zu Golfer vom 10.Juli 2017
    Entschuldigung!
    Bei den Neueinstellungen hast du natürlich recht, da wir zwei anscheinend rechnen können. Den allgemeinen Personalnotstand habe aber nicht ich zu verantworten, sondern andere Entscheidungsträger, welche entweder eine rosarote Brille tragen oder eben NICHT rechnen können, oder es sie nicht wirklich interessiert ( obwohl sie jeden Monat erheblich mehr Gehaltseingang auf ihrem Konto verzeichnen als ich ): Neue Aufgaben – Abgänge durch Pensionseintritt – zu wenig Neueinstellungen, und dieses seit Jahren und in naher Zukunft.
    Und es kann doch nicht sein, dass „die letzten Mohikaner“ an der Basis immer mehr ausgepresst werden.
    Verantwortlich für die Misere sind ja wohl Entscheidungsträger in den eigenen Reihen, welche nach Befehl und Gehorsam agieren nach dem Motto: „Jo, wir schaffen das“ und in der Politik: „Die Bundespolizei gefordert, nicht überfordert“ bzw. „Die Schwarze Null muss stehen“.
    Wenn die Ressourcen zur Neige gehen oder erschöpft sind, muss ich RECHTZEITIG darauf reagieren, geeignete Zwischenlösungen finden oder vielleicht auch mal etwas abgeben.
    Das noch vorhandene Personal immer mehr zu belasten ist keine geeignete Alternative.
    Da werden wir „gelobt“ für unseren Job beim G20 und im gleichen Atemzug gefragt, wann man denn – mal wieder -nach Passau „möchte“, Berlin sucht auch Personal und jemand muss auf unbestimmte eine andere Dienstgruppe unterstützen.
    Ich bin es leid, mich regelmäßig beim „Bürger“ zu entschuldigen / zu rechtfertigen, weshalb wir gar nicht oder später ( oder wählen Sie bitte die 110 ) an einem Einsatzort erscheinen.
    Wie gesagt, für die Personalmisere bin nicht ich verantwortlich!
    Und sich einfach nur hinstellen und zu sagen, es geht nicht anders, aber Besserung ist vielleicht in ein paar Jahren in Sicht. Damit ist mir im Moment auch nicht geholfen ( man geht ja schon seit Jahren mehr oder weniger auf dem Zahnfleisch.

    In diesem Sinne

    Gruß aus Norddeutschland

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