Kanzleramtsminister Altmaier zu Besuch im Revier Perl

Peter Fuchs, Leiter der BPOLI Bexbach, GdP-Vorstand Roland Voss, Minister Peter Altmaier und Präsident Joachim Moritz

Auf Einladung der Bundespolizeiinspektion Bexbach besuchte der Kanzleramtsminister Peter Altmaier das Revier Perl, das in seinem Wahlkreis Saarlouis liegt. An dem Gespräch beteiligten sich neben dem Minister der Präsident der BPOLD Koblenz, Joachim Moritz, der Leiter der BPOLI Bexbach, Peter Fuchs, sowie Roland Voss, Mitglied im geschäftsführenden GdP-Bezirksvorstand.

Die von der Dienststelle bewusst klein gehaltene Gesprächsrunde ermöglichte es, diverse Punkte gemeinsam zu diskutieren. Roland Voss sprach daher direkt die drängenden Themen der Wichtigkeit der Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage sowie die enorme Belastungssituation, die es dringend abzustellen gelte, an. Voss legte einen weiteren Schwerpunkt des Gesprächs auf die Idee einer gemeinsamen deutsch-französische Fortbildung, die er als wichtigen Baustein für die in Europa so wichtige Achse der Freundschaft beider Staaten und der Weiterentwicklung grenzüberschreitender Zusammenarbeit schilderte. Altmaier stimmte zu, dass grenzüberschreitende Fortbildung und die Vertiefung von Sprachkenntnissen mehr Aufmerksamkeit verdienten, was auch Fuchs unterstützte.

In dem Gespräch, das aufgrund des großen Interesses des Ministers wesentlich länger dauerte als ursprünglich geplant, nahmen außerdem die Themen Grenzschutz und die aktuellen Herausforderungen durch Migration und Terrorismusabwehr zentralen Raum ein: Vom Schutz der EU-Außengrenzen über die Diskussion um die weitere Durchführung von Binnengrenzkontrollen bis zur Frage der Notwendigkeit der Ausweitung des 30 km-Bereiches wurde das Thema ausführlich diskutiert.

Minister Altmaier zeigte sich gut informiert und ehrlich interessiert an den ganz praktischen Problemen und Belangen der Bundespolizistinnen und Bundespolizisten. Im Namen der Bundeskanzlerin überbrachte er außerdem ihren ausdrücklichen Dank für die verantwortungsvolle Arbeit der Beschäftigten in der Bundespolizei.

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5 Kommentare
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  1. War überhaupt jemand des Stammpersonals in Perl vor Ort um die Dienststelle aufzuschließen?

    Oder hatte das kleine Revier plötzlich und temporär eine erhebliche Personalstärke? Vielleicht sogar durch andere Reviere ak­qui­rie­rt?

    Nimis multi Quaestiones !

  2. „Minister Altmaier zeigte sich gut informiert und ehrlich interessiert an den ganz praktischen Problemen und Belangen der Bundespolizistinnen und Bundespolizisten. Im Namen der Bundeskanzlerin überbrachte er außerdem ihren ausdrücklichen Dank für die verantwortungsvolle Arbeit der Beschäftigten in der Bundespolizei.“

    Alle sind immer wieder begeistert von uns und unserer Arbeit. Hoffentlich denken die auch dran, wenn es um die Wiedereinführung der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage oder eine Erhöhung der Polizeizulage oder eine sonstige Verbesserung für uns geht. Liebe GdP, jetzt kurz vor der Wahl wäre der ideale Zeitpunkt, den Damen und Herren Volksvertreter eine Verbesserung für uns abzuringen. Bitte dranbleiben, bevor wieder das große Vergessen einsetzt!

  3. Wahlkampfgetöse,
    nach der Wahl ist das alles wieder vergessen!!!!!!

    Mfg.

  4. Ich war einmal Angehöriger der damaligen Grenzschutzstelle in Perl. Wir hatten damals schon auf die möglichen Defizite hingewiesen, doch leider vergeblich. Die Vertreter (aller) politischen Parteien und die Vertreter der GdP hatten sich für die Grenzöffnung und gegen die Interessen der Grenzschutzbeamten ausgesprochen. Der Rest ist ja bekannt. Jetzt versucht man Schadensbegrenzung zu leisten. Die damaligen Beamten und Angestellten, samt Familien, hatten keine Rolle gespielt.

  5. Hallo Hansi,

    und dies ist auch die identische Führungshaltung von heute. Der respektvolle und soziale Umgang mit den Anliegen der bei der BPOLI Bexbach wechselschichtleistenden Kollegen, fällt dort ohnehin nicht auf sonderlich fruchtbaren Boden. In den letzten Jahren kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass diese „Dienstleister“ der unteren Kaste zu reinen Nummern und Figuren eines politisch/polizeilichen Schachbrettes verkommen, auf welchem entgegen vieler Regeln nach gut Dünkem „benutzt“, umgesetzt oder abgeordnet werden kann.

    Die Außenwirkung solcher Veranstaltungen wird stets mit strahlend lächelnden Gesichtern, auf maskenartig wirkenden Fotografien dargestellt. Die Realität sieht anders aus. So kann festgestellt werden, dass während der häufigen Besuche des Präsidenten dieser selten das Gespräch mit Kollegen ohne Führungsverantwortung sucht. Dort würde er von vielen mit mehr als 20 Dienstjahren Beseelten, erdende und vor allen Dingen ehrliche Antworten erhalten. Aber vermutlich setzt er auch nur Direktiven durch und wäscht seine Hände in Unschuld.

    Abschließend und dies nur am Rande, kann man sich in den mit Läufern ausgelegten Fluren der BPOL, den massiven und primär im mD angesiedelten Krankenstand nicht erklären. Vermutlich wird noch gesucht.

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