HPR-Besuch bei der BPOLI DBBK und der BPOLI Frankfurt

v. l. n. r. Sven Kutschke, POR Bernd Hellmann, Sven Hüber, Heinz Selzner und Klaus Engel

Am Donnerstag, den 10.08.2017, besuchten der HPR-Vorsitzende Sven Hüber und Heinz Selzner, sowie der GPR-Vorsitzende Klaus Engel die Dienststellen der Direktion Koblenz in Frankfurt.

In der Inspektion DBBK (Deutsche Bundesbank) machten sich die Vertreter des HPR bei ihrem Antrittsbesuch erstmals ein Bild von der Dienststelle. Der Dienststellenleiter, POR Hellmann, gab einen Überblick über Aufgaben und Entstehungsgeschichte der DBBK. Es wurde deutlich, dass die Kollegen gut untergebracht sind. Der örtliche Personalratsvorsitzende Sven Kutschke skizzierte auch hier Probleme mit dem Personalfehl. Es stünden insbesondere zu wenige weibliche Beamte zur Kontrolle des Besucherverkehrs zur Verfügung. 

Anschließend begab man sich zur BPOLI Frankfurt am Main, an den Hauptbahnhof. Hier wurde schnell deutlich, dass es neben der personellen Situation und des hohen Arbeitsaufkommens auch ausstattungstechnische Probleme gibt. Ein eventueller Umbau der Wache ist derzeit auf 2019 verschoben. Es gäbe Probleme mit dem Digitalfunk, der Videoauswertung und der Einrichtung der Räumlichkeiten innerhalb der Wache. Der Vorsitzende Helmut Seibert wies auf die ständigen Arbeitsüberlastungen der Kolleginnen und Kollegen hin. Auch sei die Zusammenarbeit mit der DB AG nicht immer einfach. Festgestellt wurde, dass die einzelnen Reviere fast ständig nicht besetzt sind, sondern alle PVB  nur noch Dienst am Hbf verrichten.

 

Am Freitag, dem 11.08.2017, werden der HPR-Vorsitzende Sven Hüber und sein Kollege Heinz Selzner zu einem Antrittsbesuch in der Außenstelle im neuen AFZ Diez zu Gast sein.

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4 Kommentare
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  1. Personalfehl in Frankfurt. Seit wieviel Jahrzehnten?

  2. Ich weiß sowieso nicht, warum es noch Reviere gibt, die unterhalten werden. Die meisten Angehörigen tun ihren Dienst doch eh in den “ angeblichen “ Schwerpunktdienststellen “ !!
    Ach ja, Reviere schließen geht ja nicht, wo sollen denn die ganzen ErmD und FKB/ SKB denn auch hin…Soviele Büros gibt es in den einzelnen Insp. ja gar nicht ;-)
    Jeder der auch nur ein kleines Wehwehchen hat, sitzt doch heutzutage im ErmD !!! Und die Basis muss zusehen, wie sie klarkommt.

  3. Wenn schon einige bahnpolizeiliche Reviere geschlossen werden, dann bedeutet es, dass diese Aufgabe nicht mehr gewährleistet werden kann. Vielleicht sollte sich die BPOL überlegen, ob sie sich dieser Aufgabe noch gewachsen fühlt?!

  4. Ich frage mich schon seit langer Zeit, warum in bestimmten Bereichen der BPOL nicht mehr mit angestellten Kollegen gearbeitet wird.
    Gerade im Objektschutz könnten damit viele ausgebildete Beamte für den Dienst an den Flughäfen und Bahnhöfen freigemacht werden. Einige Bundesländer machen es schon vor (Berlin, Hessen, Sachsen – Anhalt). Diese Hilfspolizisten tragen eine Dienstwaffe und dürfen Zwang anwenden. Das ist ja auch immer das Argument der Schutzobjekte: Sie wollen als Schutz bewaffnetes Personal. Das kann aus meiner Sicht auch ein Angestellter erledigen und ein voll ausgebildeter Polizist wird wieder für andere Aufgaben frei.
    Auch bestimmte Bereiche in den Stäben sind aus meiner Sicht von einem Angestellten zu erledigen.
    Aber dafür scheint aktuell die Not nicht groß genug zu sein oder der politische Wille zu fehlen.

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