Politische Gespräche: Treffen mit MdB Mark Helfrich in Bad Bramstedt

GdP-Kollegen Holger Jungbluth und Dirk Hansen mit MdB Mark Helfrich (Mitte).

In dieser Woche trafen sich die GdP-Kollegen Holger Jungbluth, der stellv. Direktionsgruppenvorsitzende Küste und Dirk Hansen, Kreisgruppe Flensburg, mit dem Bundestagsabgeordneten Mark Helfrich (CDU) in Bad Bramstedt zum Gespräch über die Probleme und Herausforderungen der Bundespolizei im Bereich Küste.

MdB Helfrich wurde 2013 als Direktkandidat im Wahlkreis 003 (Bad Bramstedt, Steinburg und Dithmarschen-Süd) in den Deutschen Bundestag gewählt und tritt auch in diesem Jahr erneut zur Wahl an. In seinem Wahlkreis liegt das Bundespolizeirevier Brunsbüttel, das zur Bundespolizeiinspektion Flensburg gehört.

Der Politiker hatte großes Interesse an den Schilderungen zur Gesamtsituation der Bundespolizei in Schleswig-Holstein. Als die GdP-Kollegen ihm die angespannte personelle Situation der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erläuterten, zeigte sich Helfrich insbesondere über das hohe Durchschnittsalter der Bundespolizisten von ca. 50/51 Jahren erstaunt. Auch die Tatsache, dass von den 3.500 Neueinstellungen bei der Bundespolizei nur 15 neu ausgebildete Bundespolizisten im ersten Quartal 2018 einen Dienstposten bei der BPOLD Bad Bramstedt (MKÜ) erhalten, überraschte den Abgeordneten. Jungbluth erläuterte, dass dies auch keine Verstärkung darstellt, sondern damit lediglich vorhandene freie Dienstposten besetzen werden.

Dirk Hansen machte die Problematik am Beispiel der BPOLI Flensburg deutlich: Dort steht nur ein Personalbestand von ca. 82 % zur Verfügung, der aufgrund von Ruheständen in den nächsten Jahren noch weiter sinken wird; voraussichtlich mit starken negativen Auswirkungen auf die Erfüllung der Aufgaben: „Wenn sich an der Personalsituation nichts ändert, kann es durchaus sein, dass Bundespolizeireviere aufgrund von fehlendem Personal temporär nicht besetzt werden können. Schon jetzt kommt es vor, dass auf einigen Revieren nur zwei Beamte in einer Schicht im Dienst sind.“

Die GdP-Direktionsgruppe Küste will das unbedingt verhindern. Denn das Personalfehl hat nicht nur Auswirkung auf die Aufgabenerfüllung, sondern führt auch zu einer Mehrbelastung der Kolleginnen und Kollegen die täglich im Schichtdienst arbeiten. Aus diesem Grunde gehen die politischen Gespräche an der Küste weiter!

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2 Kommentare
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  1. Wenn ich diesen Artikel richtig lese, kommen 15 neue PM aus der Ausbildung direkt in die Direktion Bbs. Warum habe ich, der seit Jahren versucht aus der BPOlBP in diese Direktion zu kommen nie die Chance? Es gibt keinerlei Ausschreibung nur über Umwege etc. Mit Eignung Leistung und Befähigung lässt sich dies wohl nicht erklären. Warum lässt man die Leute in der BpolbP so versauern. Helfen da erst Klagen. Ohne diesen Leuten mal die Möglichkeit zu bieten, hört man hinterm Rücken, dass wieder neue PM oftmals auch ohne soziale Gründe , diese Stellen erhslten.

  2. Hallo Jack 87,

    es wird wohl so laufen, dass die 15 DP ausgeschrieben werden für die MKÜ BBS, dh. alle können dann die Stellen bekommen.

    Gruß Dirk

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