Politische Gespräche am Niederrhein

Axel Reichert, MdB Uwe Schummer und Arnd Krummen.

Die desolate Personalsituation, die Abordnungsproblematik sowie die täglichen, personell sehr intensiven Unterstützungsmaßnahmen für den Flughafen Düsseldorf waren die Haupthemen bei dem Treffen der GdP-Kreisgruppe (KG) Niederrhein mit dem Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer (CDU).

Axel Reichert, Vorsitzender der KG Niederrhein, sowie Arnd Krummen, Mitglied im GdP-Bezirksvorstand, erläuterten eindringlich die Belastungen, die unsere Kolleginnen und Kollegen seit 2015 durchgehend zu meistern haben.

MdB Schummer zeigte sich überrascht über die Situation an der Westgrenze und die Personalsituation in der Bundespolizei generell. Er ging von ausreichend Personal aus, da doch der Innenminister neue Stellen geschaffen habe. Hier fanden die GdP-Vertreter klare Worte gefunden, die diese „Fehlinformation“ im politischen Raum deutlich machten. Außerdem stellten Krummen und Reichert die Vorschläge der GdP für eine Konsolidierung der Bundespolizei im Bereich der Grenze vor.

Für die Zukunft wurde vereinbart, dass zeitnah ein gemeinsames Gespräch auch mit MdB Schummers Amtskollegen aus dem Raum Aachen geführt wird, um endlich eine Verbesserung im Bereich der NRW-Westgrenze zu erreichen.

In den Wochen rund um die Bundestagswahl gibt die GdP, Bezirk Bundespolizei, noch einmal extra Gas und führt in den verschiedensten Regionen Gespräche mit Bundestagsabgeordneten und -kandidatInnen: Denn jetzt gilt es die Weichen für eine Konsolidierung der Bundespolizei in der Zukunft zu stellen!

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Themenbereich: Aktuell | Drucken

2 Kommentare
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  1. Leider interessiert dem Präsidium herzlich wenig, ob die Grenzen oder die Bahnhöfe geschützt sind. Es wird in Kauf genommen, dass die wichtige Binnengrenze auf maximaler Sparflamme fährt. Gleichwohl im SGK die Aufgabe der Grenze konkret beschrieben ist um die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu wahren. Bei der Bahnpolizei sieht es nicht anders aus. Sämtliche Reviere sind verwaist. Die paar Kollegen, welche noch übrig sind, werden zusammen gezogen um noch einigermaßen die Schwerpunkte der Hauptbahnhöfe zu sichern. Es ist aber gewollt und der Direktion egal, ob das Personal an den Bahnhöfen und der Grenze auf dem Zahnfleisch geht. Mittlerweile sind die verbliebenen Kollegen zu Wanderhuren umfunktioniert, denn sie müssen schwerpunktmäßig die Flughäfen unterstützen. Das ist auch total wichtig. Es ist ja nichts einfacher, wenn der Flughafen nach Kollegen zur Unterstützung schreit. Einmal rufen und schon sind sie da. Na klar, die Kollegen sind ja zum dienen verpflichtet, mit denen kann man es machen. Alternativ könnte ein Flughafen ja auch mal selbst versuchen, mit den dreifach besetztem Innendienst ihre Lücken auf zu füllen. Aber nein, da wird lieber laut um Hilfe gerufen.Ist ja auch viel einfacher.
    Mittlerweile müssen die Kollegen der Grenze nicht nur den Flughafen täglich unterstützen, sondern auch die Bahnhöfe. Priorität nennt man das. Klasse. Immer weiter so. Warum soll es den Kollegen denn gut gehen, sie können ruhig verschlissen werden.

    Das MdB ist erstaunt, echt jetzt? Es wird sich nicht viel ändern. Die Kuh wird weiter gemolken bis sie trocken ist. Sorry, die Kuh ist schon trocken. So langsam entzündet sich das Euter. Bald muss der Hausarzt entscheiden, wie viel Last der Kollege und Kollegin noch tragen kann.

  2. Es wird nach der Wahl noch schlimmer, die Westgrenze interessiert dann keinen mehr, Aufgaben übernimmt bis auf weiteres der Zoll. Alles geht in Abschiebungen rein, die der Bund dann Zentral übernimmt.

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