Politische Gespräche in Rostock mit MdB Stein

GdP-Kollegen Holger Jungbluth und Daniel Emde mit MdB Peter Stein (Bildmitte).

Am Dienstag trafen sich unsere GdP-Kollegen von der Küste, Holger Jungbluth (stv. Direktionsgruppenvorsitzender) und Daniel Emde (stv. Vorsitzender der Kreisgruppe Mecklenburg-Vorpommern) mit dem Bundestagsabgeordneten Peter Stein (CDU) in Rostock zu einem Gespräch.

Bei der Bundestagswahl 2013 errang MdB Stein das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Rostock – Landkreis Rostock II. Zur Bundestagswahl am 24. September 2017 tritt er wieder an.

Stein zeigte großes Interesse an den Schilderungen zur Gesamtsituation der Bundespolizei in Mecklenburg-Vorpommern. Ihm wurde insbesondere die personelle Situation der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt in Mecklenburg-Vorpommern dargestellt. Besonders interessierte sich MdB Stein für die Situation am Standort Rostock und die dortige Aufgabe der grenzpolizeilichen Abfertigung und Überwachung im Überseehafen, dem Warnemünder Cruise Center für die Kreuzfahrschifffahrt und auch die Situation am Flughafen Rostock-Laage anlässlich der z.Zt. stattfinden Ausweichflüge für die Flughäfen Berlin.

Jungbluth und Emde erläuterten, dass z.B. die BPOLI HRO nur einen Personalbestand von ca. 80 % zur Verfügung hat und dieser aufgrund von Ruheständen in den nächsten Jahren noch weiter sinken wird. Das wird auch Auswirkungen auf die Erfüllung der Aufgaben haben, wenn sich an der Personalsituation nichts ändert.

Man war sich einig, dass man „Polizeiarbeit“ nur bedingt in Studium und Ausbildung erlernen kann und gerade in der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung, Erfahrung eine wichtige Rolle spielt. Umso wichtiger sei schon jetzt der rechtzeitige Zulauf von jungen Kolleginnen und Kollegen, damit Wissen nicht verloren geht und Erfahrungen weiter gegeben werden.

MdB Stein sicherte Holger Jungbluth und Daniel Emde zu, nach der Bundestageswahl noch einmal auf die GdP-Direktionsgruppe Küste zu zukommen, um die gemeinsamen Gespräche fortzuführen und zu vertiefen.

In den Wochen rund um die Bundestagswahl gibt die GdP, Bezirk Bundespolizei, noch einmal extra Gas und führt in den verschiedensten Regionen Gespräche mit Bundestagsabgeordneten und -kandidatInnen: Denn jetzt gilt es die Weichen für eine Konsolidierung der Bundespolizei in der Zukunft zu stellen!

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1 Kommentar
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  1. ja ich weiß, eigentlich spricht man miteinander ,wenn man etwas erreichen will. Aber in Anbetracht einer Großen Koaliation seit 2013, oder einer Regierunsgzeit von der CDU CSU seit 12 Jahren, hätte man vielleicht versuchen sollen, die Wahlkampfsituation agressiver auszunutzen, und nicht nur höfliche Kaffee Keksgesspräche zu führen. Alle, die seit Jahren in der Verantwortung stehen, haben diese Misere verursacht und wollen es heute nicht wahrhaben. Mir persönlich erscheint dieses als nicht glaubhaft und meine Stimme bekommen sie nicht mehr.

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