Gekommen um zu bleiben!

Eine GdP-Kampagne gegen befristete Arbeitsverhältnisse bei der Bundespolizei

„Wir sind gekommen um zu bleiben“, so lautet die Ansage der GdP-Kampagne gegen die Praxis, Tarifbeschäftigte der Bundespolizei nur in befristeten Arbeitsverhältnissen anzustellen oder auszulagern. „Mit der teilweise nur ein Jahr betragenden Anstellungszeit, die für unsere Tarifbeschäftigten und ihren Familien keine Planungssicherheit ermöglicht, muss Schluss sein! Wir fordern für gute Arbeit faire Arbeitsbedingungen und dazu gehören unbefristete Anstellungsverhältnisse. Diese kann sich der Bund auch finanziell durchaus leisten!“, so Jörg Radek, Vorsitzender des GdP-Bezirks Bundespolizei.

Die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers muss gewahrt bleiben und der Bund sollte seiner Vorbildfunktion gerecht werden, dem Schindluder mit befristeten Arbeitsverträgen entgegenzutreten, so Rüdiger Maas, stellv. Vorsitzender des Bezirks Bundespolizei und Experte für Tarifrecht.

Die Kampagne „Wir sind gekommen um zu bleiben“ wird begleitet durch Presseveröffentlichungen und eine Social-Media-Kampagne auf den Kanälen der GdP Bundespolizei

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3 Kommentare
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  1. Wie komme ich an 120 Milliarden der Privaten Krankenkassen ? Indem sich die Bürgerversicherung einführe.
    Wenn dieser rechtswidrige Eingriff kommen, werden viele Beamten (insbesondere ohne die freie Heilfürsorge) wohl ihre Kontenance verlieren.
    Aber wer die Rentenkassen geplündert hat, dem ist alles zuzutrauen.

  2. Diese Kampagne ist absolut zu unterstützen!
    Es ist schon mehr als peinlich (gelinde geschrieben) wie diese Organisation, diese politische Führung im BMI, mit unseren Kollegen umgeht.
    Da werden Mitarbeiter entlassen bzw ihr Vertrag nicht verlängert, obwohl das Votum der jeweiligen Verantwortlichen positiv ausgefallen ist. Warum? Weil eine Festanstellung die Folge wäre!
    Was macht man? Es wird sich wieder auf dem Arbeitsmarkt bedient….und dann gehts halt immer weiter.

  3. Auch wenn ich schon in meinem wohlverdienten Rentenstand bin, so kann ich alle aktiven Kolleginnen und Kollegen der BPOL dringens empfehlen diese Aktion zu unterstützen.
    Der heutige Beitrag im Mittagsmagazin eines öffentlich rechtlichen Fernsehsenders zum Personalfehl in der BPOL hat es erneut auf den Punkt gebracht. Die Information, dass gerade die Kollegen im Bereich der BPOLD StA (gleiches trifft auch für die anderen BPOLD zu) einen erheblichen Personalfehl haben ist äußerst kritikwürdig. Selbst der Präsident Wurm macht auf diese Situation aufmerksam wie auch die Kollegen aus den Personalratsvertretungen.
    Die Forderung der BPOL und durch das BMI im Haushalt eingebrachten Stellen (so das Magazin) nach 7700, läßt jetzt bereits erkennen das gerade auch im Tarifbereich mehr Personal benötigt wird. Und auch da benötigt wird wo die neu eingestellten und zukünftig einzustellenden Kolleginnen und Kollegen „das Laufen lernen“. Gerade in den Ausbildungsreinrichtungen hat der Arbeitgeber unter „Fadenscheinigen Ausflüchten“ zu dem Mittel der Befristung gegriffen. Damit muss Schluss sein wie durch die Kampangne der GdP gefordert.
    Dafür meine Hochachtung und viel Erfold auf diesen schwierigen Weg bei der Umsetzung.

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