Ehrenurkunde als Dank für die Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei

Zum wiederholten Mal unterstützte die Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei das Obdachlosen-Weihnachtsfest von Frank Zander in Berlin.

Dieser bedankte sich jetzt im Namen der über 3000 Obdachlosen und Bedürftigen mit einer Ehrenurkunde.

MENSCHLICH, FAIR, BESSER – Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei

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2 Kommentare
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  1. Eine Obdachlosenfest und die Ehrung der Helfer untereinander. Die Nachhaltigkeit dieses Festes muss ich leider eher bei den Helfer feststellen und nicht bei den 3000 Obdachlosen, die mal einen schönen Tag im Leben hatten. Denn die lesen nichts von der Aktion und haben auch keine Urkunde erhalten.
    Nur sollte einer Kritik auch immer ein Verbesserungsvorschlag folgen. Wir sind ja nicht bei gewissen politischen Diskussionen, wo man die politischen Gegner immer nur kritisiert, aber keine Vorschläge ausgestaltet.
    Wieso – und die Idee stammt nicht von mir – hat man im Rahmen der sinkenden Flüchtlingszahlen nicht die Aufnahmelager für Obdachlose freigegeben ? Es sind ja sogar Aufnahmelager komplett stillgelegt worden.
    Weiter im Text.
    Diese Stellen könnte man – die Möglichkeit besteht ja immer noch – also für die Aufnahme der Obdachlosen nehmen. Vor hier aus wäre es dann auch dank der vielen Helfer möglich, diese in die Gesellschaft zurück zu integrieren.
    Womit fängt man da an ?
    – erst einmal mit einer grundlegenden körperlichen Pflege
    – dann mit einer anständigen körperlichen Untersuchung vor Ort und bei Bedarf weitere medizinische Maßnahmen bei entsprechen Fachärzten / Krankenhäusern
    – im Rahmen dessen die Beschaffung einer AOK Krankenkassenkarte basierend auf die diesbezüglichen neuen Regelungen ( dass keiner ohne Versicherungsschutz dastehen soll)
    – weiter auch die Beschaffung von Papieren, denn nicht alle Obdachlosen besitzen einen Ausweis, geschweige denn eine Geburtsurkunde, Zeugnisse, usw.
    – dann von da aus gewisse Kurse zur Reintegration, Auffrischung der Schulkenntnisse, Bewerbungskurse, usw.
    – weiter die Integration auf dem Wohnungsmarkt und die Beschaffung einer Privatwohnung unter entsprechender Betreuung oder halt betreutes Wohnen
    – dann die Beschaffung eines Arbeitsplatzes öde reiner Aufgabe; in der Obdachlosenhilfe/Menschenhilfe allgemein und je nach vorheriger Befähigung mit ständiger Begleitung in einem Vollzeitberuf; vor allem Unterstützung bei den Gängen mit den Gläubigern, denn schon eine s.g. „Wildpinkelei“ kann in mehreren hundert Euro enden, zudem Altgläubiger aus wenigen tausenden Euro etliche tausend Euro machen können…. diese Ereignisse – Briefe, Anrufe von Inkasso Firmen, Besuch des Gerichtsvollzieher, etc. – können solch einen Menschen wieder aus der Bahn werfen, als benötigt der eine Unterstützung dabei

    Die Strukturen sind vorhanden. Warum nutzen wir sie also nicht ? Helfen wir auch diesen Menschen richtig und nicht nur einmal im Jahr. Und zwar nachhaltig.

  2. Kommentar zu Molzahn:
    Sie haben viele gute Ideen, aber waren anscheinend nie bei Herrn Zanders Weihnachtsfeier dabei, sonst hätten sie erkannt wie wertvoll diese Feier ist. Herr Zander veranstaltet seine Feier seit 1995 und das herzliche Gefühl was er in die Gesichter zaubert ist und bleibt sehr nachhaltig. Er gibt den Armen ein Selbstwertgefühl zurück, welches wichtig ist, um wieder Mut zum Leben zu erhalten. Alles andere ist Politik… Hoffe, dass sie auch etwas tun und nicht nur viel Schreiben und kritisieren…

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