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KLE-Übung am Frankfurter Hbf

Foto: BPOLD Koblenz

Möglichst realitätsnah probten ca. 700 Sicherheitskräfte im Hauptbahnhofe Frankfurt am Main die Zusammenarbeit beim terroristischen Ernstfall. Mitarbeiter der Feuerwehr, Landespolizei, Sicherheitskräfte der DB AG sowie der Bundespolizei lösten zusammen übungsweise dieses Szenario.

Das Interesse war groß. Rund 30 Pressevertreter konnten sich zunächst von der Bewältigung der Terrorlage auf einer eigens im Bahnhof aufgebauten Tribüne aus überzeugen. Ebenso waren rund 80 Gäste aus den beteiligten Behörden geladen, die die Übung per Videoübertragung in der DB-Lounge beobachten konnten. Eingeladen waren auch Gäste aus dem In- und Ausland. Prominentester Teilnehmer war der hessische Innenminister Peter Beuth. Auch die Gäste konnten sich auf der Zuschauertribüne die Vollübung betrachten und sehen, wie unsere Kollegen die schwierige Lage lösten. Für alle war klar: Man muss vorbereitet sein, falls es zu einem Anschlag kommt.

Für die GdP waren Helmut Seibert und Klaus Engel aus der Direktionsgruppe Koblenz als geladene Gäste vor Ort. Sie konnten sich auch von der engagierten Arbeit unserer Kollegen überzeugen und sahen, dass die Einsatzkräfte durch das THW und durch unsere Verwaltungsmitarbeiter gut verpflegt wurden.

Bleibt zu hoffen, dass niemand jemals in eine solche Situation gerät. Es wird zunächst noch fünf weitere geplante große KLE-Übungen geben. Dies wurde in Frankfurt angekündigt.