GdP fordert vom Innenausschuss Verbesserungen für die Beschäftigten der Bundespolizei

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert anlässlich des heutigen Besuchs von Vertretern des Innenausschusses des Deutschen Bundestags beim Bundespolizeipräsidium in Potsdam mehr Einsatz für die Bundespolizei.

Erstmals in der neuen Legislaturperiode kommen die Obleute und Berichterstatter des Innenausschusses nach Potsdam, um sich mit Bundespolizeipräsident Dr. Dieter Romann und seinem Führungsteam über die Lage der Behörde auszutauschen.

„Wir freuen uns sehr, dass die Vertreter des Parlaments Interesse an der Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen zeigen. Die Bundespolizei hat in den vergangenen Jahren trotz erheblichen Personalmangels Herausragendes geleistet“, so Jörg Radek, Vorsitzender der GdP in der Bundespolizei.

Doch die Gewerkschaft erwartet sich von dem Besuch noch mehr: „In der vergangenen Legislaturperiode wurden bereits einige Verbesserungen für die Bundespolizei eingeleitet. Das reicht jedoch noch lange nicht, um die Folgen des jahrelangen Spardiktats aufzuheben. Nun gilt es weiterzumachen: mit einem konsequenten Aufbau des Personalkörpers und einem Ausgleich für diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die in den vergangenen Jahren die Belastungen zu tragen hatten“, so Radek.

Die GdP hat dafür einen Vorschlag für ein „Sozialpaket“ vorgelegt, das unter Anderem Verbesserungen der Arbeitszeitregelung und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorsieht.

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3 Kommentare
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  1. Danke für Euren Einsatz! Ohne den würde es noch viel mieser aussehen! Aber die Wahlen sind rum und die nächsten Jahren wird sich wohl was tun? Vermutlich wie immer bichts! Wie groß die Wertschätzung der „hohen Politik“ uns gegenüber aussieht, erkannt man daran, dass die Kanzlerin nach 13 (!!!) Jahren erstmalig eine BPOLI besucht hat! Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen…

  2. Moin.

    Wenn was getan werden soll, dann vielleicht hier mal.

    Hab letztens bei einem NZG Einsatz im Bereich mitbekommen, dass Entschärfer 38,74€ bekommen pro Einsatz.
    Ein DHF, der seine Rübe vorher hinhält , nichts. In Worten Null!
    Wozu bekommt denn der Entschärfer noch Kohle, wenn der Hund sich nicht ablegt?!
    Wenn der DH sich hinsetzt / hinlegt, würde ich es ja verstehen. Aber so?!
    Für die Bedienung dieses dunklen Kastens?!

    Ich würde hier auch mal an unsere DHF erinnern, die in der jetzigen von Terror bedrohten Zeit ihre Gesundheit zuerst riskieren, aber aber keine Zulage bekommen, suchen sie doch meist zuerst ab!
    Finde ich sehr ungerecht. Und gehört sich geändert.
    Und ich glaube auch nicht, dass die DHF bei den Beförderungen besser weg kommen, nur weil sie einen gefährlichen Job machen?! Oder?!
    Die DHF die in angeblichen Zeiten des Terrors ihren Mann oder ihre Frau stehen, gehören viel mehr unterstützt!

    Denkt mal an die DHF in unseren Reihen…

    [Anm. d. Red.: Da sind wir dran: http://www.gdpbundespolizei.de/2017/03/bello-braucht-verstaerkung-unsere-forderungen-zum-diensthundewesen/%5D

  3. Es wird ja alles gut dargestellt, um Verbesserungen zu erreichen.

    „Seit Jahren unter Soll..“
    „Herausragendes geleistet…“
    Und und und…

    Warum nicht Stück für Stück den Leuten dann auch ein paar Verbesserungen zu kommen lassen.

    Arbeitszeit. Wie oft haben wir über dieses Thema lesen dürfen. Ich glaube nicht daran, dass sich da die nächsten Jahre etwas tut.

    Ballungsraumzulage. Hört sich gut an, Würde vielen Kollegen helfen. Aber auch da kann ich leider nicht dran glauben. Es wird einfach auf die schwarze Null verwiesen und fertig.

    Zulagen. Wie der Kollege oben schrieb, der Hundeführer bekommt teilweise für ähnlich gefährliche Einsätze nichts im Vergleich zum Entschärfer. PBL sollen schick gekleidet sein, dürfen die Kleidung aber selbst zahlen. Zulage für eine Tätigkeit bei der meist mit Widerstand zu rechnen ist, ebenfalls Fehlanzeige.

    Man kann wirklich viel tun. Neben der Ausstattung und der Diensträume mal abgesehen. Da gibt’s nämlich auch Reviere, da hält man es im Sommer nur ohne Hose drin aus, weil es keine Klimaanlage gibt.

    Einfach mal machen.

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