Diese Woche in den Medien

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

in dieser Woche hat sich unser Vorsitzende Jörg Radek in verschiedenen Medien zum Urteil von Personenkontrollen aufgrund der Hautfarbe sowie zur neuen Regelung der Sekundärmigration geäußert.

 

Eine Übersicht findet ihr hier:

https://www.abendblatt.de/politik/article215045685/Hat-sich-Seehofers-Streit-mit-Merkel-gelohnt.html

 

https://www.welt.de/regionales/nrw/article180695558/Urteil-Personenkontrolle-wegen-Hautfarbe-war-rechtswidrig.html

 

https://m.focus.de/regional/muenster/justiz-gericht-entscheidet-ueber-rassismusvorwurf_id_9374885.html

 

https://www.zdf.de/

 

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  1. Unter den vielen Arten möglicher Diskriminierungen befinden sich westliche Grenzpolizeien auf dem schmalen Grad zwischen Aufgabenerfüllung und (ungewollten) Diskriminierungen von „nicht westlich empfundenen Personen.“ Ob der Gesetzgeber oder die gesetzfordernde Gesellschaft oder einzelne fehlerhafte polizeiliche Handlungen für das Problem in der Verantwortung stehen, das scheint sich im Schutzbedürfnis der Nationen gegen unerwünschte Eindringlinge zu vermischen.

    Nachdem ich das Interview mit der Soziologin Robin DiAngelo gelesen hatte betrachtete ich mein Leben im Bezug zum Rassismus einmal aus einem anderen Blickwinkel. Ich empfand mich nie als Rassist, sah aber in meinem Lebensbereich selten die Notwendigkeit Rassismus in besonderer Weise zu bekämpfen, versuchte häufig den umgangssprachlichen Stolperfallen auszuweichen, oder wenn nicht, diese zu hinterfragen, überlegte ob ein unverkrampftes Verhältnis zum Thema möglich sei.

    Letztlich empfand ich diesen Bereich für mich persönlich eher als ein abstraktes Problem und es berührte mich – von einigen polizeilichen Anlässen abgesehen – nur zweitrangig. Polizeitaktisch gesehen wusste ich wie ich mich zu verhalten hatte, um Ziele zu erreichen. Als Rassisten hatte ich mir bisher Gruppierungen oder Einzelpersonen mit einem sehr beschränktem Horizont vorgestellt.

    Frau Robin DiAngelo brachte mich auf ein interessantes Experiment. Sie machte mir bewusst, dass ich mich als „weiße Person“ unter weißen Personen in diesem Leben aufhalte. Das bedeutete, dass meine Person nie mit Diskriminierungen belästigt werden konnte, dass ich immer unbewusst die angeblich natürlichen Vorteile wegen meines „weiß seins“ genießen durfte. Personen die als „nicht weiß“ galten hatten diese Vorteile nicht. Sie mussten sie sich jedes mal erarbeiten.

    Mir hat das Interview jedenfalls ein Stück weiter geholfen, Rassismus als ein mich berührender Begriff in meinen Alltag zu integrieren und damit scheint der Weg zur Lässigkeit frei zu sein.

    Empfehlung:
    Rassismus: „Die meisten Weißen sehen nur expliziten Rassismus“ | ZEIT Campus

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