Kassenanschlag 2018 wird verteilt – Fast 7000 Beförderungen sind möglich!

Im Juli 2018 trat das Haushaltsgesetz 2018 in Kraft. Wenn auch nicht alle Vorschläge der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei berücksichtigt wurden (z.B. Aufhebung aller sachgrundlose befristeten Arbeitsverhältnisse, Wegfall der kw-Vermerke bei den BUK´s, weitere Hebungen) so kann doch eine erhebliche Anzahl an Entfristungen, Verbeamtungen und auch wieder von Beförderungen realisiert werden.
Die Stellen und Planstellen aus dem Haushaltsgesetz werden jetzt durch den Kassenanschlag verteilt.
In den Behörden werden dadurch bis Jahresende unter Berücksichtigung von Ruhestandsdaten insgesamt ermöglicht:
• über 200 Höhergruppierungen bzw. Einstellungen im Tarifbereich,
• über 1000 Beförderungen im Verwaltungsbereich (je ca. 500 im mD und gD),
• fast 400 dringend benötigte Verbeamtungen in der Verwaltung, sowie
• über 5300 Beförderungen im Bereich der PolizeivollzugsbeamtInnen möglich (über 2000 im gD und fast 3000 im mD)
Alle durch den Kassenanschlag möglichen Beförderungen sollen zeitnah umgesetzt werden, die Einweisungen sollen einheitlich bundesweit zum 01.08.2018 erfolgen!
Die bisher noch nicht realisierten Forderungen (s. unsere Veröffentlichungen) werden wir für den Haushalt 2019 aufrechterhalten.

WIR kämpfen für eine attraktive Bundespolizei – Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei

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19 Kommentare
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  1. Klasse!

  2. Möglich schon.
    Aber in der Realität kommen so lapidare Dinge wie die Beurteilung und die Planstelle hinzu.
    Die grösste Problematik ist die Beurteilung. Ein stinknormaler Grenzschützer/Bahnpolizist kann durch seinen knallharten Alltag nicht beförderungstechnisch glänzen.
    Wie waren noch die Aussagen der Vorgesetzten ?
    – „Das ist iIhre Pflicht“
    – „Sie sind kein Überflieger“
    – „Schauen Sie mal, was ein Verkäufer bei Real verdient“
    – „Sie sind ja gerade erst im Dienst“
    usw.
    Es ist immer so ! Die, die die richtige Arbeit machen, werden nie oder schleppend befördert. Sehr gute Beurteilungen erhält man aufgrund anderer Dinge. die aber mit dem eigentlichen Dienst nichts zu schaffen haben. Was nicht heißt, dass es dafür keine Belohnungen geben darf.
    Nur werden in den USA beispielsweise Kollegen nach Leistungen bezahlt und nach 10 Jahren gibt es dort Gehaltserhöhungen, die im Mindestlohn Bereich liegen.
    In den Niederlanden ist das System noch besser. Dort verdienen die jungen Kollegen pauschal mehr Geld. Die älteren Kollegen müssen durch gewisse Dienste ihr Niveau halten. Auch eine perfekte Motivation zum Arbeiten. Obwohl das bei uns nicht nötig ist. So mancher älterer Kollege an den Hauptbahnhöfen unseres Landes fragt sich sich auch jeden Tag, warum er sich das ganz noch antun muss.
    Hier hat die Landespolizei ja noch an einigen Dienststelen gesunde Strukturen. Wo eben der Kollege zum Kontaktbeamten (wird aber eben auch immer weniger) wird oder eben mit gewissen Aufgaben bekleidet, die dem Alter angemessen sind.
    In der freien Wirtschaft kann man auch bei den meisten Betrieben ab 50 herum aus dem Schichtdienst herausgenommen werden.

  3. Super!! Heißt das also das im August noch befördert wird? Gruß

  4. Da werden sich diejenigen freuen, die letztes Jahr auf ihrer Planstelle DGL/sDGL von A 11 nach A 12 befördert wurden und nun nach einem Jahr die Möglichkeit besteht, A 13 zu werden. Der POK- Bauch wird dann nun zum PHK-Bauch anschwellen. Es wird Zeit, dass die DGL-Stellen in den hD überführt werden, sonst haben ja die jetzigen 35 – 40 Jahre alten Posteninhaber keine Beförderungsmöglichkeit mehr, das wäre schade.

  5. Na dann mal raus damit. Wann ist es denn soweit?
    Ich empfinde es als eine Frechheit sich solange Zeit damit zu lassen.
    Wir haben fast Mitte August.
    Motivieren geht anders.

  6. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bochum-personenkontrolle-wegen-hautfarbe-war-rechtswidrig-a-1222050.html
    Nicht einmal im klassischen Revier dürfen wir einfach so eine Kontrolle abhalten, ohne dass wir uns vor Gericht wiedersehen.
    Das Urteil wird Konsequenzen haben. Denn kein Kollege wird sich mehr an Personen herantrauen wie
    Farbige
    Kopftuchträger
    Kippaträger
    Inder/Pakistanis
    Asiaten im Sinne von Japanern (etc.)
    sexuell auffällig wandelnde Menschen
    Araber

    Wenn dann noch ein Deutscher klagt, dass er kontrolliert wurde, nur weil er ein Deutscher ist und das ein Winkeladvokat ausreichend ausarbeitet, können wir unseren Laden schließen. Oder jemand halt sich diskriminiert sieht, weil er als Bazi, Schwabe, Kölner oder was auch immer kontrolliert wurde.

    Irgendwo hört es auch mal auf.

  7. # Ingbert

    Ich gebe dir recht, auch wenn das hier falsches Thema ist. Leider hat die GDP das noch nicht auf Seite 1 gesetzt, obwohl es überaus wichtig ist.
    Lustig ist trotzdem, bei der ungeliebten GEZ wird unterschieden, nach deutschen, Asyl @ Hartz IV, bei uns ist jeder nicht deutsch ist jetzt bei der Kontrolle auf der rassismusschiene!
    Wo soll das noch hinführen?!
    Es liegt in der Natur, dass nicht deutsche anders ausschauen und ich verstehe es absolut nicht, warum wir dieses Klientel nicht mehr kontrollieren sollten.
    Lieber deutsche Familien mit Kindern?!
    In jedem Land der Welt ist der Gast immer Mode, nur bei uns der Polizist der DEPP! Wie holen straffällig Flüchtlinge zurück und müssen jetzt auf die Knie vor neuen Klagen!
    Wo sind wir nur hingekommen in unserem Land.

    Sonnige Zeit…

  8. Aus aktuellem Anlass:
    https://www.welt.de/regionales/nrw/article180695558/Urteil-Personenkontrolle-wegen-Hautfarbe-war-rechtswidrig.html
    https://m.focus.de/regional/muenster/justiz-gericht-entscheidet-ueber-rassismusvorwurf_id_9374885.html
    https://www.zdf.de/

  9. Interessant wird folgendes. Wird dieses Jahr die BPOLAK genauso berücksichtigt wie die Direktionen. Das war letztes Jahr ein enormer Nachteil. Und bitte keine Unmutbezeugungen. Wir leisten A L L E unseren Beitrag für die Firma und somit sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass alle eine Gleichbehandlung erfahren, genauso wie eine Gleichauslegung des Beurteilungssystems, sowie die verworrene Verfahrensweise mit den Anlassbeurteilungen.

  10. Deswegen regelbeförderungen und zwar so, dass man sein mögliches Endamt errichtet. Da brauch man keine neiddebatte anzetteln.

  11. Prüfungs- und lehrgangsfreier Aufstieg vom mD in den gD wär‘ mal was, anstatt das dringend benötigte Personal 25 Wochen lang irgendwo nutzlos zu beschäftigen, nur, um am Ende sich auf die Schulter zu klopfen, wie klasse doch der Aufstieg war und was man dort alles, tolles gelernt hat… Die Länderpolizeien haben es z.B. in Hessen schon vor 10 Jahren erfolgreich vorgemacht!

  12. @nonaufstieg. Genau das war auch mein Gedanke. Das wird aber am Standesdünkel in der BPOL scheitern.

  13. Mann sollte hier aber berücksichtigen, dass in Hessen und in den Bundesländern mit „zweigeteilter Laufbahn“ nur noch mit Abitur oder vergleichbarem Schulabschluss eingestellt wird!

  14. Einfach das Ganze mal als Lebensleistung betrachten. Wie Jemand mit 27 PHM sein kann ist mir ein Rätsel. Gleiches gilt für entsprechendem Amt im gD. Mit Leistung hat das nichts zu tun, denn Leistung erarbeitet man sich über Jahre.

  15. # SEK

    Stimmt genau!
    Deshalb wird es auch nie ein Beurteilungssystem wie bei der Lapo geben, wo es automatisch hoch geht.
    Da wären ja die ganz guten und dem Chef nahestehenden extrem benachteiligt, würden sie ja nicht mehr schnell genug hoch geschossen!
    Also in der Direktion München gibt es weit über 100 B1 beurteilte POM/POM‘in, bin mal gespannt ob die auch alle dran sind, so wie im BMI und der Direktion Berlin und Pirna! Oder ob weiter mit zweierlei Maß gemessen wird in unserem Verein!

    PS.: 38/39h Woche / Ortszuschlag?! Was damit geworden?!

  16. Na das läuft ja mit den Beförderungen…
    Mitte August und es ist noch nichts passiert.
    Danke an alle verantwortlichen Kollegen.
    Läuft in unserem Laden.
    Danke an die Gewerkschaften fürs zuschauen und schweigen.

  17. @Harry – Ja ich wundere mich schon lange. Gehaltserhöhung im Oktober, Beförderungen, Auszahlung Leistungszulagen. Alles dauert ewig und wenig Transparenz. Noch schlimmer finde ich wie du bemerkst dass in den wichtigen Themen geschwiegen wird. Anlassbeurteilungen wenn man 18 Monate etwas völlig anderes gemacht hat werden so gemacht, dass die Liste nicht durcheinander gewirbelt wird. Es gibt keinen bundeseinheitlichen Maßstab sondern jeder legt das neue BU System etwas anders aus. Hier mal ne B1 mit 5,5 etc. Das geht alles durch und nichts passiert. Mit zweierlei Maß wird vielerorts gemessen. Und das Personal zerbricht daran. Und was die Wochenarbeitszeit betrifft müssen wir einfach runter. 41 ist zuviel. In der Industrie sind 35 die Regel.

  18. @Harry:
    Vorsetzungen für Beförderungen ist die Zustimmung zum Bundeshalt. Nach langer Zeit der Regierungsbildung hat der Bundestag am 04.Juli das erste Haushaltsgesetz der aktuellen Wahlperiode beschlossen. Der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bis zur Gegenzeichnung durch den Bundespräsidenten und zur Verkündung war die vorläufige Haushaltsführung des Bundes beendet. Ein Verfahren das außerhalb einer gewerkschaftlichen Einflussnahme liegt. Damit ist der Zeitablauf in diesem Jahr zu erklären.
    Mit dem Haushalt wurden nun die Kassenanschläge für die Beförderungen freigegeben. . Sie werden von den Direktionen in Beförderungsmaßnahmen umgesetzt. Dies kann in den Direktionen unterschiedliche Zeit dauern.

  19. Lächerlich. In der BPOLD Hannover gibt es lediglich 200 Beförderungen.

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