+++WICHTIG+++ Ab 15. Juni 2010 - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 +++Wichtig+++

13. Juli 2010

VGH Baden-WĂŒrttemberg: Personalrat darf DienstplĂ€ne ablehnen, wenn Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefĂ€hrdet

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-WĂŒrttemberg hat mit Beschluss vom 02. Juli 2010 (Az.: PB 15 S 820/10) die Mitbestimmungsrechte der Mitarbeitervertretung in der Bundespolizei in Arbeitszeitfragen deutlich gestĂ€rkt.
Zuvor hatte das BundespolizeiprĂ€sidium Potsdam die Direktion Stuttgart angewiesen, einen seit 16 Jahren bewĂ€hrten und von der weit ĂŒberwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter getragenen Dienstplan abzuschaffen und neue RahmendienstplĂ€ne einzufĂŒhren. Als der Personalrat sich dem mit Verweis auf die schlechtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf widersetzte, ordnete das BundespolizeiprĂ€sidium an, das Mitbestimmungsverfahren abzubrechen, weil es die Argumente der Mitarbeitervertretung fĂŒr unbeachtlich hielt.

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12. Juli 2010

Polizeieinsatz auf NĂŒrnberger Hauptbahnhof war angemessen

Berlin. Die Polizeimaßnahmen auf dem NĂŒrnberger Hauptbahnhof vom 3. April im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans waren laut Bundesregierung ”hinsichtlich ihrer IntensitĂ€t und der Anzahl der Adressaten erforderlich und angemessen“. Wie die Regierung in ihrer Antwort (17/2319) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/1715) erlĂ€utert, befanden sich am 3. April zirka 150 Jenaer Fußballfans nach dem Besuch eines Spiels mit dem Zug auf der RĂŒckreise. Beim Umsteigen in NĂŒrnberg sei es um 18.20 Uhr ”zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den Jenaer Fans“ gekommen. ”Zur Verhinderung weiterer Straftaten“ trennten die eingesetzten Bundespolizisten laut Antwort die Fans, die sich daraufhin gegen die Beamten ”solidarisierten“, unter anderem durch Beleidigungen und Fußtritte. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen konnten die Jenaer Fußballfans die Weiterfahrt den Angaben zufolge mit 25 Minuten VerspĂ€tung antreten. Die Staatsanwaltschaft ermittle derzeit gegen Personen aus der Jenaer Fanszene wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Landfriedensbruch.

Dieser Vorfall bleibt ein Beispiel fĂŒr die verĂ€nderte QualitĂ€t von Gewalt aus Anlaß von Fußballspielen.

9. Juli 2010

Grundlagenpapier fĂŒr die Verhandlungen mit dem Bundesminister des Inneren zur Verbesserung der inneren Strukturen der Bundespolizei:

Mit dem AttraktivitĂ€tsprogramm II fĂŒr die Bundespolizei wurde die Entwicklung des Bundesgrenzschutzes frĂŒherer PrĂ€gung hin zur Bundespolizei mit ihrem derzeitigen Aufgabenprofil auch in den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei ein StĂŒck weit ausgestaltet.
Ziel der Gesamtentwicklung muss es sein, die Bundespolizei auch in ihrer Bezahlungsstruktur zumindest auf die Höhe der Polizeien der LÀnder zu bringen.
Dieses Ziel, das mit Blick auf die demographische Entwicklung in unserem Land schon aus WettbewerbsgrĂŒnden zwingend, zeitnah erreicht wurden muss, ist durch ein AttraktivitĂ€tsprogramm III fĂŒr die Bundespolizei fortzuschreiben. (weiterlesen…)

GdP lehnt amnesty-Forderung nach Namensschildern ab

08.07.2010 Berlin: Einer Kennzeichnungspflicht fĂŒr Polizeibeamtinnen und -beamte erteilt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) weiterhin eine klare Absage. Die von Amnesty International (ai) bei der Vorstellung ihres jĂ€hrlichen TĂ€tigkeitsberichts erhobene Forderung, so der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg, blende komplett aus, dass Polizistinnen und Polizisten wĂ€hrend ihrer EinsĂ€tze aus vielerlei Blickwinkeln gefilmt oder fotografiert wĂŒrden, diese Videos und Fotos nahezu unendlich lange im Internet abrufbar blieben und so eine Verfolgbarkeit bis ins Private hinein sehr leicht möglich sei.

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GdP: Kassenanschlag wird freigegeben

Der Kassenanschlag 2010 und damit die Beförderungsmöglichkeiten in der Bundespolizei fĂŒr das Jahr 2010 werden Anfang 28. Kalenderwoche freigegeben. Das hat das BundespolizeiprĂ€sidium Potsdam mitgeteilt.  Die Zuteilungsgrundlagen wurden in einem konstruktiven GesprĂ€ch zwischen dem BundespolizeiprĂ€sidium Potsdam unter Leitung von Herrn Dr. Frehse und dem Bezirkspersonalrat unter Leitung von Heinz Selzner erörtert. Mit diesem Kassenanschlag sind fĂŒr den Polizeibereich insgesamt 1.500 Beförderungen möglich.

FĂŒr unsere Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsbereich sind insgesamt 156 Beförderungen möglich. Der Kassenanschlag 2010 macht aber auch die zunehmend schlechte Beförderungslage besonders im mittleren Dienst sowohl im Polizeibereich als auch im Verwaltungsbereich deutlich. (weiterlesen…)

Afghanistan-Einsatz: Warum die bayerische Polizei lieber zuhause bleibt

Es sind 20. Exakt 20 bayerische Polizeibeamte, die derzeit in Afghanistan arbeiten. Um Einheimische zu schulen, um darauf hinzuwirken, dass das Land in wenigen Jahren in die Eigenverantwortung entlassen werden kann. Unter MinisterprĂ€sident GĂŒnther Beckstein, CSU, der bis 2008 in Bayern regierte, waren es noch exakt null. Beckstein lehnte es ab, seine Landsleute an den Hindukusch zu schicken, um afghanische PolizeianwĂ€rter auszubilden.

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7. Juli 2010

Gemeinsame Initiative der Gewerkschaften und VerbĂ€nde in den Sicherheitsbehörden des Bundes warnt vor den Folgen der SparbeschlĂŒsse der Bundesregierung

Mit einem gemeinsamen “Brandbrief” an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages haben die Gewerkschaften und VerbĂ€nde in den Sicherheitsbehörden des Bundes vor den verheerenden Folgen der SparbeschlĂŒsse der Bundesregierung fĂŒr die innere und Ă€ußere Sicherheit gewarnt.

Wir veröffentlichen den Brief auch an dieser Stelle:

Brief der Gewerkschaften und VerbÀnde in den Sicherheitsbehörden des Bundes an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages

6. Juli 2010

Neuorganisation der Bundespolizei - Öffentliche Anhörung des Innenausschusses

Die am gestrigen Tag, 05. Juli 2010, im Rahmen der 17. Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages durchgefĂŒhrte öffentliche Anhörung von SachverstĂ€ndigen zur Neuorganisation der Bundespolizei kann hier in voller LĂ€nge angesehen werden. (Adobe Flashplayer muss installiert sein).

Filmbeitrag aus dem Deutschen Bundestag

Pressemitteilungen zur Anhörung:

Pressemitteilung des Bundestages zur Anhörung

Der Merkur

Neues Deutschland

Weser-Ems

5. Juli 2010

Abordnungspraxis und innerer Zustand der Bundespolizei

”Abordnungspraxis und innerer Zustand der Bundespolizei“ sind Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (17/2274). Unter anderem wollen die Abgeordneten wissen, wie viele Abordnungen es in den einzelnen Direktionen der Bundespolizei in den Jahren 2008 und 2009 gegeben hat.

30. Juni 2010

Öffentliche Anhörung von SachverstĂ€ndigen zur “Neuorganisation der Bundespolizei”

Im Rahmen der 17. Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages findet am Montag, dem 5.7.2010 von 13.00 - 17.00 Uhr im Paul - Löbe - Haus, Raum 4 900, Konrad - Adenauer - Str. 1, 10557 Berlin, statt.

Die Stellungnahmen das SachverstĂ€ndigen sowie weiterfĂŒhrende Informationen sind auf der Seite des Deutschen Bundestages abrufbar:

http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a04/Anhoerungen/Anhoerung_03/index.html


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