+++ENDSPURT+++ Jetzt noch dran teilnehmen - Mitarbeiterbefragung - Klartext 2010 - bis zum 15. September 2010 +++ENDSPURT+++

20. August 2010

Weiteres Gericht für familienfreundliche Arbeitszeitmodelle in der Bundespolizei – Bundesinnenministerium gibt Erlass heraus

Ein weiteres Gericht hat die Führung der Bundespolizei gemahnt, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle zuzulassen und die Rechte der Personalräte zu achten.
Die gesetzlichen Verpflichtungen, auch der Führung der Bundespolizei, zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind zudem „dienstliche Belange“, die Schichtpläne mit „kurzen Wechseln“ und damit Ausnahmen von den Vorgaben der Arbeitszeitverordnung (AZV) und der EG-Arbeitszeitrichtlinie rechtfertigen können. (weiterlesen…)

13. Juli 2010

VGH Baden-Württemberg: Personalrat darf Dienstpläne ablehnen, wenn Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefährdet

Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom 02. Juli 2010 (Az.: PB 15 S 820/10) die Mitbestimmungsrechte der Mitarbeitervertretung in der Bundespolizei in Arbeitszeitfragen deutlich gestärkt.
Zuvor hatte das Bundespolizeipräsidium Potsdam die Direktion Stuttgart angewiesen, einen seit 16 Jahren bewährten und von der weit überwiegenden Mehrheit der Mitarbeiter getragenen Dienstplan abzuschaffen und neue Rahmendienstpläne einzuführen. Als der Personalrat sich dem mit Verweis auf die schlechtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf widersetzte, ordnete das Bundespolizeipräsidium an, das Mitbestimmungsverfahren abzubrechen, weil es die Argumente der Mitarbeitervertretung für unbeachtlich hielt.

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5. März 2010

Für eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses 2010 in seinem gesamten Volumen auf die Beamten!

Die Gewerkschaft der Polizei fordert die Bundesregierung auf, das Tarifergebnis 2010 in seinem gesamten Volumen zu übertragen und längst überfällige Anpassungen für die Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten vorzunehmen.

Das Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst des Bundes ist auf die Besoldungs- und Versorgungsbezüge der Beamtinnen und Beamten, Soldatinnen und Soldaten, Richterinnen und Richter, Versorgungsempfängerinnen und -empfänger, Anwärterinnen und Anwärter sowie Referendarinnen und Referendare des Bundes zeit- und inhaltsgleich und in einem dem Tarifabschluss im Volumen entsprechenden Umfang zu übertragen:

Zur zeit- und inhaltsgleichen Übertragung zählen:

· die Anhebung der Grundgehälter, des Familienzuschlags sowie der Amtszulagen, der Erschwerniszuschläge, der Mehrarbeitsvergütungssätze und aller weiteren dynamisierten Besoldungsbestandteile (weiterlesen…)

1. März 2010

GdP: Arbeitszeit verkürzen, besondere Erschwernisse ausgleichen und Ballungsräume besser berücksichtigen

” Spätestens nach dem jetzt abgeschlossenen Tarifvertrag gibt es überhaupt keinen Grund mehr, die Beamtinnen und Beamten des Bundes wöchentlich länger als die ArbeitnehmerInnen arbeiten zu lassen.  Zudem müssen die Wechselschicht-, Nachtschicht - und Wochendzulagen endlich dem allgemeinen Tarifniveau angepasst und die einseitigen Belastungen u. a. von teueren Lebensräumen durch eine entsprechende Zulagen ausgeglichen werden”. Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in Berlin fest.  In dieser Frage sind nach Auffassung der Gewerkschaft der Polizei vor allem auch die, im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien und die Bundesregierung gefordert. Allein der Bund hat seine Beschäftigten im öffentlichen Dienst vom Jahr 2000 bis Ende 2008 von 315.400 auf 278.602 und damit um nahezu 37.000 Kolleginnen und Kollegen reduziert. Gleichzeitig wurden ständig noch neue Aufgaben übernommen. ”Folge ist eine ständige Überlastung unserer Kolleginnen und Kollegen, die sich u. a. auch in zunehmenden Erkrankungen audrückt. Wir werden nicht locker lassen, bis diese einseitige, unangemessene Arbeitzeitbelastung beendet und die besonderen Erschwernisse vernünftig ausgeglichen sind. Die, die in der Bundesregierung immer wieder davon reden, Leistung müsse sich wieder lohnen, können das an dieser Stelle jetzt auch durchsetzen. Nur damit sind sie dann auch wirklich ernst zu nehmen”, so Scheuring.

20. November 2008

Auswirkungen des Dienstrechtsneuordnungsgesetzes (DNeuG)

paragrafenhand1.jpgDas Gesetz ist in der Fassung der Beschlussempfehlung des Innenausschusses in zweiter und dritter Lesung angenommen worden und gilt nun als verabschiedet. Es tritt mit den Maßgaben des Art. 17 gestaffelt in Kraft.

Art. 6 des DNeuG (Erhöhung der Lebensarbeitszeit) tritt gem. Art. 17 Abs. 11 am Tag nach der Verkündung im BGBl. In Kraft.

Art. 14 des DNeuG ( Gesetz über eine einmalige Sonderzahlung) tritt gem. Art. 17 Abs. 7 zum 1.7.2009 in Kraft.

§ 1 (Dienst- und Amtsbezüge) des neuen Gesetzes lautet dann wie folgt:

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6. Juni 2008

GdP: Faktorisierung der Arbeit zu unregelmäßigen Zeiten

kopie-von-besuch_hubertus_heil_050608.jpgZu einem Gespräch mit dem Generalsekretär der SPD, Hubertus Heil trafen sich die GdP - Vertreter Josef Scheuring, Karlfred Hofgesang und Martin Schmitt in Berlin. Josef Scheuring machte dabei noch einmal deutlich, dass die im Dienstrechtsneuregelungsgesetz vorgesehene Erhöhung der besonderen Lebensarbeitsgrenze für die Polizei von 60 auf 62 Jahren so nicht umgesetzt werden darf. Auch die Anhörung im Deutschen Bundestag zu diesem Gesetz habe noch einmal deutlich gemacht, dass eine besondere Regelung für die Polizeibeschäftigten des Bundes und die Vollzugsbeschäftigten des Zolles dringend geboten sei.

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11. Mai 2008

Lebensarbeitszeit - SPD nimmt Forderung der GdP auf:

kopie-von-besuch_korper_1.jpgDie beabsichtige Lebensarbeitszeitverlängerung für die Beschäftigten der Bundespolizeien war Thema eines Gespräches der GdP - Vertreter Josef Scheuring, Jörg Radek und Martin Schmitt mit den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD - Bundestagsfraktion Fritz Rudolf Körper am achtem Mai 2008 in Berlin.

Die Gewerkschaftsvertreter machten dabei deutlich, dass sie die Lebensarbeitszeitverlängerung insgesamt für falsch halten. Für diejenigen allerdings, die wesentliche Teile ihres Arbeitslebens zu unregelmäßigen Zeiten arbeiten, sei die heutige Regelarbeitszeit schon hoch belastend und jegliche Verlängerung unakzeptabel. Die Belastung dieser Personengruppe sei im übrigen durch die einseitige Erhöhung der Wochenarbeitszeit in den zurückliegenden Jahren schon einmal deutlich verschärft worden. Dies gelte sowohl für die Polizeien des Bundes als auch für den vollzugsbereich des Zolls.

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19. April 2008

Lebensarbeitzeit - CDU geht auf Forderung der GdP ein

kopie-von-scheuringj26106-1304cd913300.jpg“Die CDU/CSU - Bundestagsfraktion ist sich der besonderen Belastungen der Polizeibeschäftigten, die ihren Dienst im Schicht - und Wechseldienst und zu anderen, unregelmäßigen Zeiten leisten, bewußt. Deshalb wird sie sich im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens zum Dienstrechtsneuregelungsgesetz für eine Faktorisierung dieser unregelmäßig Arbeitszeiten einsetzen. Dieser Faktor, der die Arbeitsjahre zu unregelmäßigen Zeiten bewertet soll dann dazu führen, dass Kolleginnen und Kollegen trotz der Anhebung der besonderen Lebensarbeitszeit für die Polizei auf 62 Jahren weiterhin mit 60 in Pension gehen können.

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15. Januar 2008

GdP - Vorstand tagt in Berlin

Logo Der geschäftführende Vorstand der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei wertete in Berlin
die Sachverständigenanhörung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages zur Neuorganisation der Bundespolizei vom 14. Januar 2008 aus.

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14. Januar 2008

Gespräch mit SPD-Generalsekretär Hubertus Heil am 13. Januar 2008

kopie-von-hubertusjorgmartin.jpgZu einem Meinungsaustausch mit dem SPD-Generalsekretär, Hubertus Heil, trafen sich am Sonntag Morgen in Peine Jörg Radek und Martin Schilff vom geschäftsführenden Bezirksvorstand der GdP Bezirk Bundespolizei.
Hauptthemen waren dabei das Dienstrechtsneuordnungsgesetz sowie die Neuorganisation der Bundespolizei.
Radek und Schilff machten noch einmal die Kritikpunkte der GdP zum Gesetzentwurf zur Neuordnung des Dienstrechts deutlich.

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