Freiberg: UnverzĂĽglich Gesetz zur Sicherheitsunterbringung verabschieden
GdP drängt auf Ende des Koalitions-Hickhacks
Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert die Bundesregierung auf, sich unverzüglich auf ein Gesetz zur anschließenden Sicherheitsunterbringung der nach dem Urteil des Europäischen Menschengerichtshofs freizulassenden gefährlichen Straftäter zu einigen und alsbald in Kraft zu setzen. Die Sicherheitsunterbringung solle keinen Strafcharakter besitzen, sondern Therapie und Resozialisierung in den Vordergrund stellen. Das Gesetz müsse bundesweit gelten. Denkbar seien durchaus gemeinsame länderübergreifende Einrichtungen.
Konrad Freiberg, GdP-Bundesvorsitzender: „Das Kabinett muss sofort die riskante Hängepartie um den Umgang mit diesen rund 300 Sexual- und Gewaltverbrechern beenden. Niemand hat mehr für dieses fatale Koalitionstheater Verständnis. Allen ist aber klar, dass die Polizei eine Dauerüberwachung dieser Täter nicht leisten kann.“ Andere Vorschläge zur Überwachung der Täter wie die elektronische Fußfessel oder die Videoüberwachung des Eingangs des jeweiligen Wohngebäudes wiesen, so Freiberg, zu viele Schwachstellen auf, um wirksam sein zu können.
Berlin. Während viele noch überlegten, welcher Sonnenschutzfaktor am Ferienstrand der richtige sei, hat sich die Gewerkschaft der Polizei mächtig ins Zeug gelegt und die Leistungen der GdP-Diensthaftpflicht-Regressversicherung kräftig verbessert; denn hundertprozentige Sicherheit gibt es in keinem Beruf - auch bei der Polizei nicht. Jedem Polizeibeschäftigten kann im Dienst ein Missgeschick unterlaufen. Gut, wenn man dann GdP-Mitglied ist. Bitte informieren Sie sich über die verbesserten Leistungen Ihrer GdP nach dem Klick auf ..
Interview vom 07. August 2010, Konrad Freiberg, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, mit der SĂĽddeutschen Zeitung.
Er hat einen Lieblingssatz, und der heißt: „Das will ich einmal ganz deutlich sagen.“ Gut, das behauptet in Politik und Verbandswesen mancher von sich und speziell dann, wenn er viele Worte macht, ohne dabei etwas zu sagen. Doch das kann man von Konrad Freiberg, dem scheidenden Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), wirklich nicht behaupten. Seine Botschaft ist stets klar und knapp, seine verbale Artillerie von schwerem Kaliber. Wie das bei dieser Waffengattung so ist, sind die Treffer schwer, aber nicht in jedem Einzelfall zielgenau. So könnte Freibergs jüngste Forderung nach Sondergesetzen bei Gewalt gegen Polizisten, die angeblich immer schlimmer werde (aber sagte die GdP das nicht schon zu Zeiten von Wackersdorf und Startbahn West?), die falschen Prioritäten setzen: Wenige Tage zuvor hatte amnesty international der deutschen Polizei nämlich ein wenig vorteilhaftes Zeugnis ausgestellt, dem zufolge, freundlich gesagt, zu viele Beamte mit dem Schlagstock etwas zu locker bei der Hand sind.
Unter dem Motto „ Leben gestalten – Senioren übernehmen Verantwortung“ fand am  19. April 2010, die 6. Bundesseniorenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei (GdP) statt. 111 aus dem ganzen Bundesgebiet nach Potsdam angereiste Delegierte werden den politischen Kurs der GdP-Seniorenarbeit für die nächsten vier Jahre bestimmen. Darunter auch die Delegation des Bezirk Bundespolizei unter Führung von Peter Schütrumpf. Thematisch haben sich die Senioren nicht nur auf die soziale Lage der Versorungsempfänger beschränkt. Anträge befasst sich auch mit dem schlechten Angeboten der DB und der Deutschen Post oder der Lesbarkeit von Gesetzen und Verordnungen.

