18. Februar 2010

Wichtiges Urteil zur Polizeizulage bei Urlaub im Anschluss an die Elternzeit

Das VG Stuttgart hat zugunsten einer Kollegin entschieden, dass ihr die Polizeizulage während des Urlaubs, den sie im direkten Anschluss an Mutterschutz und Elternzeit nimmt, zusteht, wenn ihr der Urlaub schon vor Beginn der Elternzeit zugestanden hat und sie im Anschluss an den Urlaub den Dienst tatsächlich wieder aufnimmt.

Die Richter begrĂĽndet ihre Entscheidung im wesentlichen damit, dass die Elternzeit „Elternurlaub“ im Sinne der Richtlinie 96/34/EG vom 3.6.1996 und der durch diese Richtlinie umgesetzter Rahmenvereinbarung vom 14.12. 1995 sei. (weiterlesen…)

5. Mai 2009

PraxisgebĂĽhr auch fĂĽr Beamte

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 30.4.2009 entschieden, dass auch Beamte und ihre beihilfeberechtigten Familienangehörigen die sogenannte Praxisgebühr zu zahlen haben.

Die Entscheidung des Gerichts erging auf der Grundlage der in den Jahren 2004 bis 2007 anzuwendenden Beihilfevorschriften des Bundes. Wie auch nach heutigem Recht wurde die Beihilfe fĂĽr ambulante ärztliche, zahnärztliche oder psychotherapeutische Leistungen grundsätzlich um 10 € je Quartal je Beihilfeberechtigten und berĂĽcksichtigungsfähigen Angehörigen gekĂĽrzt. (weiterlesen…)

4. Februar 2009

Newsletter Recht 01/2009

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben fĂĽr Euch aktuelles zur Rechtsprechung zum Nachlesen bereitgestellt.

Newsletter_Recht_01/2009

8. Januar 2009

Krankenversicherung - gesetzlich oder privat?

Interview mit JĂĽrgen Schmidt, SIGNAL IDUNA

Krankenversicherung – ob gesetzlich oder privat - ist bei Beamten nicht die Frage, vielmehr: Beihilfe oder Heilfürsorge?

  • Wie ergänze ich die Beihilfe richtig?
  • Wozu Anwartschaftsversicherung?
  • Wie muss/kann ich meine Familie absichern?

JĂĽrgen Schmidt ist Direktionsbevollmächtigter bei der Polizeiversicherungs-Aktiengesellschaft (PVAG) der Landesdirektion Berlin und stand uns fĂĽr die Beantwortung von Fragen zur VerfĂĽgung. (weiterlesen…)

18. November 2008

Keine Nachzahlung erhöhten Familienzuschlags ohne zeitnahe Geltendmachung

anwalt.jpgDas Bundesverwaltungsgericht hat am 13.11.2008 entschieden, dass die erhöhten
Kinderzuschläge nur bei zeitnaher Geltendmachung zu zahlen sind. Das ist ein erhebliches Problem, dass die Geltendmachung alimentationsrechtlicher Ansprüche insgesamt betreffen könnte und die Beamtinnen und Beamten in eine ausgesprochen ungünstige Position bringt:
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 13.11.08 zwei Verfahren entschieden, in denen Beamte von ihrem Dienstherrn ĂĽber das Gesetz hinausgehende Besoldungsleistungen fĂĽr ihre dritten oder weiteren Kinder gefordert haben. (weiterlesen…)

14. Mai 2008

Freispruch ohne Wenn & Aber!

paragraph_1.jpgDas Oberlandesgericht (OLG) Koblenz erkannte am 5. Mai 2008 (Geschäftsnummer
1 Ss 31/08) in der Strafsache gegen zwei Mainzer Kollegen wegen Körperverletzung im Amt u.a. in einem Beschluss zu Recht, dass aufgrund der Revisionen unserer beiden Kollegen das Urteil der 6. Kleinen Strafkammer des Landgerichts Mainz vom 2. Oktober 2007 aufgehoben wird und unsere angeklagten Kollegen freigesprochen werden.

(weiterlesen…)

19. März 2008

GdP zur Entscheidung „Vorratsdatenspeicherung“

bundesverfassungsgericht.jpgGdP-Vorsitzender Freiberg: „Beschluss nicht überraschend“
Berlin. Die heutige Entscheidung der Karlsruher Bundesverfassungsrichter, das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und Internetverbindungen einzuschränken und den Daten-Zugriff nur bei schweren Straftaten zu erlauben, kommt für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) nicht überraschend Der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg: „Die Richter sind ihrer Linie treu geblieben, polizeiliche Zugriffe auf individuelle, elektronische Daten nur zur Verfolgung schwerwiegender Straftaten zuzulassen.“

(weiterlesen…)

23. Januar 2008

GdP Bezirk Bundespolizei begrĂĽĂźt Urteil zur Pendlerpauschale

2006-07-03-europa-politikthemen-innen-und-justiz-2propertyposter.jpgBerlin/Hilden: Die GdP- Bezirk Bundespolizei begrĂĽĂźt das Urteil des Bundesfinanzgerichtshofes, welches die KĂĽrzung der Pendlerpauschale als verfassungswidrig eingestuft hat.

Die Entscheidung, dass die Kosten für die Fahrt zur Arbeit weiterhin voll von der Steuer abgesetzt werden können, sei die einzig richtige Antwort auf den grundrechtswidrigen Versuch der Bundesregierung, wieder einmal Arbeitnehmern und Beamten die Lasten einer verfehlten Haushaltspolitik und Steuerpolitik einseitig aufzubürden, so Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP-Bezirk Bundespolizei.

Als nächste und letzte Instanz wird nun das Bundesverfassungsgericht in dieser Sache entscheiden. Diese Entscheidung erwarten Fachleute aber nicht vor Ende diesen Jahres.

5. Januar 2008

Beihilfekürzung durch „Praxisgebühr“ rechtswidrig

2006-07-03-europa-politikthemen-innen-und-justiz-2propertyposter.jpgHilden. Es gibt neue Bewegung im Streit um die Zulässigkeit von Beihilfekürzungen durch Einbehalt von 10 Euro pro Quartal. Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat in einem aktuellen Urteil vom 12. November 2007 (Az.: 1 A 995/06) festgestellt, dass die Kürzung der zu gewährenden Beihilfe um einen Quartalsbetrag von 10 Euro pro beihilfeberchtigtem Erwachsenen unrechtmäßig ist.

(weiterlesen…)

13. Dezember 2007

Kurz berichtet: Beamtenstatusgesetz soll am 14.12.07 vom Bundestag verabschiedet werden

kopie-von-img_6186-radek.jpgDas Beamtenrechtsrahmengesetz wird durch das Beamtenstatusgesetz abgelöst, das 2008 in Kraft treten soll. Es regelt die beamtenrechtlichen Grundstrukturen in den Ländern. Der Bundestag will das Gesetz nach vorliegenden Informationen in der 50. Woche 2007 beschließen.

(weiterlesen…)


Nächste Seite »

Powered by WP and hassheider koeln